1 Corinthians 10
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Ich will euch aber, liebe Brüder, nicht verhalten, daß unsere Vater sind alle unter der Wolke gewesen und sind alle durchs Meer gegangen |
| 2 | und sind alle unter Mose getauft mit der Wolke und mit dem Meer; |
| 3 | und haben alle einerlei geistliche Speise gegessen |
| 4 | und haben alle einerlei geistlichen Trank getrunken; sie tranken aber von dem geistlichen Fels, der mitfolgte, welcher war Christus. |
| 5 | Aber an ihrer vielen hatte Gott kein Wohlgefallen; denn sie sind niedergeschlagen in der Wuste. |
| 6 | Das ist aber uns zum Vorbilde geschehen, daß wir uns nicht gelusten lassen des Bosen, gleichwie jene gelüstet hat. |
| 7 | Werdet auch nicht Abgottische, gleichwie jener etliche wurden, als geschrieben stehet: Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und stund auf, zu spielen. |
| 8 | Auch lasset uns nicht Hurerei treiben, wie etliche unter jenen Hurerei trieben, und fielen auf einen Tag dreiundzwanzigtausend. |
| 9 | Lasset uns aber auch Christum nicht versuchen, wie etliche von jenen ihn versuchten und wurden von, den Schlangen umgebracht. |
| 10 | Murretauch nicht, gleichwie jener etliche murreten und wurden umgebracht durch den Verderber. |
| 11 | Solches alles widerfuhr ihnen zum Vorbilde; es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf welche das Ende der Welt kommen ist. |
| 12 | Darum wer, sich lasset dunken, er stehe, mag wohl zusehen, daß er nicht falle. |
| 13 | Es hat euch noch keine denn menschliche Versuchung betreten; aber Gott ist getreu, der euch nicht lasset versuchen uber euer Vermogen, sondern machet, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihds konnet ertragen. |
| 14 | Darum, meine Liebsten; fliehet von dem Gotzendienst! |
| 15 | Als mit den Klugen rede ich; richtet ihr, was ich sage! |
| 16 | Dergesegnete Kelch, welchen wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi? |
| 17 | Denn ein Brot ist's; so sind wirviele ein Leib, dieweil wir alle eines Brotes teilhaftig sind. |
| 18 | Sehet an den Israel nach dem Fleisch. Welche die Opfer essen, sind die nicht in der Gemeinschaft des Altars? |
| 19 | Was soli ich denn nun sagen? Soil ich sagen, daß der Gotze etwas sei, Oder daß das Gotzenopfer etwas sei? |
| 20 | Aber ich sage, daß die Heiden, was sie opfern, das opfern sie den Teufeln und nicht Gott. Nun will ich nicht, daß ihr in der Teufel Gemeinschaft sein sollet. |
| 21 | Ihr konnt nicht zugleich trinken des Herrn Kelch und der Teufel Kelch; ihr konnt nicht zugleich teilhaftig sein des Tisches des Herrn und des Tisches der Teufel. |
| 22 | Oder wollen wir dem Herrn trotzen? Sind wir starker denn er? |
| 23 | Ich habe es zwar alles Macht; aber es frommet nicht alles. Ich habe es alles Macht; aber es bessert nicht alles. |
| 24 | Niemand suche was sein ist, sondern ein jeglicher, was des andern ist. |
| 25 | Alles was feil ist auf dem Fleischmarkt, das esset und forschet nichts, auf daß ihr des Gewissens verschonet. |
| 26 | Denn die Erde ist des Herrn, und was darinnen ist. |
| 27 | So aber jemand von den Unglaubigen euch ladet, und ihr wollt hingehen, so esset alles, was euch vorgetragen wird, und forschet nichts, auf dafi ihr des Gewissens verschonet. |
| 28 | Wo aber jemand wurde zu euch sagen: Das ist Gotzenopfer, so esset nicht, urn deswilien, der es anzeigte, auf daß ihr des Gewissens verschonet. Die Erde ist des Herrn, und was darinnen ist. |
| 29 | Ich sage aber vom Gewissen nicht dein selbst, sondern des andern. Denn warum sollte ich meine Freiheit lassen urteilen von eines andern Gewissen? |
| 30 | Denn so ich's mit Danksagung genielie, was sollte ich denn verlastert werden uber dem, dafur ich danke?, |
| 31 | Ihr esset nun Oder trinket, Oder was ihr tut, so tut es alles zu Gottes Ehre. |
| 32 | Seid nicht argerlich wederden Juden noch den Griechen noch der Gemeinde Gottes, |
| 33 | gleichwie ich auch jedermann in allerlei mich gefallig mache und suche nicht, was mir, sondern was vielen frommet, daß sie selig werden. |