Galatians 5
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| v | Luther2021 |
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| 1 | So bestehet nun in der Freiheit, damit uns Christus befreiet hat, und lasset euch nicht wiederum in das knechtische Joch fangen! |
| 2 | Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wo ihr euch beschneiden lasset, so ist euch Christus kein nütze. |
| 3 | Ich zeuge abermal einem jeden, der sich beschneiden laftt, daß er noch das ganze Gesetz schuldig istzu tun. |
| 4 | Ihr habt Christum verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid von der Gnade gefalien. |
| 5 | Wir aber warten im Geist durch den Glauben der Gerechtigkeit, der man hoffen muß. |
| 6 | Denn in Christo Jesu gilt weder Beschneidung noch Vorhaut etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tatig ist. |
| 7 | Ihr liefet fein. Wer hat euch aufgehalten, der Wahrheit nicht zu gehorchen? |
| 8 | Solch Uberreden ist nicht von dem, der euch berufen hat. |
| 9 | Ein wenig Sauerteig versauert den ganzen Teig. |
| 10 | Ich versehe mich zu euch in dem Herm, ihr werdet nicht anders gesinnet sein. Wer euch aber irremacht, der wird sein Urteil tragen, er sei, wer er wolle. |
| 11 | Ich aber, liebe Bruder, so ich die Beschneidung noch predige, warum leide ich denn Verfolgung? So hatte das Argernis des Kreuzes aufgehoret. |
| 12 | Wollte Gott, daß sie auch ausgerottet wurden, die euch verstoren! |
| 13 | Ihr aber, liebe Bruder, seid zur Freiheit berufen Aliein sehet zu, daß ihr durch die Freiheit dem Fleisch nicht Raum gebet, sondern durch die Liebe diene einer dem andern. |
| 14 | Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllet, in dem: Liebe deinen Nachsten wie dich selbst. |
| 15 | So ihr euch aber untereinander beißet und fresset, so sehet zu, daß ihr nicht untereinander verzehret werdet. |
| 16 | Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Luste des Fleisches nicht vollbringen. |
| 17 | Denn das Fleisch gelustet wider den Geist und den Geist wider das Fleisch. Dieselbigen sind wider einander, daß ihr nicht tut, was ihr wollt. |
| 18 | Regieret euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetze. |
| 19 | Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, FHurerei, Unreinigkeit, Unzucht, |
| 20 | Abgotterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, |
| 21 | Saufen, Fressen und dergleichen; von welchen ich euch habe zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. |
| 22 | Die Frucht aber des Geistes ist: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. |
| 23 | Wider solche ist das Gesetz nicht. |
| 24 | Welche aber Christo angehoren, die kreuzigen ihr Fleisch samt den Lusten und Begierden. |
| 25 | So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist wandeln. |
| 26 | Lasset uns nicht eitler Ehre geizig sein, untereinander zu entrusten und zu hassen! |