Hosea 10
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| v | Zurcher1931 |
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| 1 | Ein üppiger Weinstock ist Israel, der köstliche Frucht trägt. Je mehr Früchte er brachte, desto mehr Altäre erbauten sie; je schöner das Land dastand, desto schönere Malsteine machten sie. (a) Hos 8:11; Jer 2:21 |
| 2 | Ihr Herz ist falsch; nun müssen sie büssen: er wird ihre Altäre zerbrechen, wird ihre Malsteine zertrümmern. |
| 3 | Schon sprechen sie ja: Wir haben keinen König; denn wir haben den Herrn nicht gefürchtet. Und ein König, was kann der für uns tun? (a) Hos 3:4 |
| 4 | Worte machen, falsche Eide schwören, Bündnisse schliessen - sodass ein Recht aufsprosst wie Giftkraut auf den Furchen des Ackers. |
| 5 | Um das Kalb von Beth-Awen zittern die Bewohner Samariens; ja, es trauert sein Volk darum, es wehklagen darum seine Priester, um seine Herrlichkeit, die von ihm genommen ist. (1) vgl. Anm. zu Hos 4:15. (a) 1Kön 12:28 29 |
| 6 | Auch das Kalb selber wird man nach Assyrien bringen als Geschenk für den Grosskönig. Schmach trägt Ephraim davon, Israel wird zuschanden ob seines Ratschlags. (a) Hos 5:13 |
| 7 | Vernichtet ist Samarien, sein König gleicht dem Splitter, der auf dem Wasser treibt. |
| 8 | Auch die Höhen Israels werden zerstört; Dornen und Disteln wachsen auf ihren Altären. Da wird man zu den Bergen sprechen: Bedecket uns! und zu den Hügeln: Fallet auf uns! (a) Hos 9:6; Lu 23:30 |
| 9 | Seit den Tagen Gibeas hast du gesündigt, Israel; dort sind sie aufgetreten. Wird sie nicht in Gibea der Krieg wider die Frevler erreichen? (a) Hos 9:9; Ri 19:22-30 |
| 10 | Schon bin ich gekommen, sie zu züchtigen; und Völker werden wider sie versammelt, wenn sie gezüchtigt werden wegen ihrer zwiefachen Schuld. |
| 11 | Ephraim gleicht einem angelernten Rinde, das gerne drischt, und ich legte das Joch auf seinen schönen Hals, ich spannte Ephraim ein; Israel sollte pflügen, Jakob sollte für sich eggen. |
| 12 | Säet euch Gerechtigkeit, erntet nach dem Masse der Liebe! Brechet euch einen Neubruch der Erkenntnis, indem ihr den Herrn sucht, auf dass er komme und euch Heil regnen lasse. |
| 13 | Ihr habt Frevel gepflügt, Unheil geerntet, habt die Frucht der Lüge gegessen. Weil du dich auf deine Wagen, auf die Menge deiner Helden verlassen hast, |
| 14 | darum wird sich Kriegsgetümmel in deinen Städten erheben, und alle deine Festen werden verwüstet werden, wie Salman zur Zeit des Krieges Beth-Arbel verwüstete: die Mutter wurde mitsamt den Kindern zerschmettert. |
| 15 | Ebenso werde ich euch tun, Haus Israel, um eurer grossen Bosheit willen. Mit dem Morgenrot ist dahingerafft der König von Israel. |