Hosea 13
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Da Ephraim schrecklich lehrete, ward er in Israel erhoben. Danach versundigten sie sich durch Baal und wurden daruber getotet. |
| 2 | Aber nun machen sie der Sunden viel mehr und aus ihrem Silber Bilder, wie sie es erdenken konnen, namlich Gotzen, welche doch eitel Schmiedewerk sind. Noch predigen sie von denselben: Wer die Kalber kussen will, der soil Menschen opfern. |
| 3 | Dieselbigen werden haben die Morgenwolke und den Tau, der frühe fallt, ja, wie die Spreu, die von der Tenne verweht wird, und wie der Rauch von der Feuermauer. |
| 4 | Ich bin aber der HERR, dein Gott, aus Agyptenland her; und du solltestja keinen andern Gott kennen denn mich und keinen Heiland ohne allein mich. |
| 5 | Ich nahm mich ja dein an in der Wüste, im durren Lande; |
| 6 | Aber weil sie geweidet sind, daß sie satt worden sind und genug haben, erhebt sich ihr Herz; darum vergessen sie mein. |
| 7 | So will ich auch werden gegen sie wie ein Lowe, und wie ein Parder auf dem Wege will ich auf sie lauern. |
| 8 | Ich will ihnen begegnen wie ein Bar, dem seine Jungen genommen sind, und will ihrverstocktes Herz zerreifien und will sie daselbst wie ein Lowe fressen; die wilden Tiere sollen sie zerreilien. |
| 9 | Israel, du bringest dich in Ungluck; denn dein Heil stehet allein bei mir. |
| 10 | Wo ist dein Konig hin, derdirhelfen moge in alien deinen Stadten? und deine Richter, davon du sagtest: Gib mir Konige und Fursten? |
| 11 | Wohlan, ich gab dir einen Konig in meinem Zorn und will dir ihn in meinem Grimm wegnehmen. |
| 12 | Die Missetat Ephraims ist zusammengebunden, und ihre Sunde ist behalten. |
| 13 | Denn es soil ihnen wehe werden wie einer Gebarerin; denn es sind unvorsichtige Kinder. Es wird die Zeit kommen, daß sie nicht bleiben werden vor dem Jammer der Kinder. |
| 14 | Aber ich will sie erlosen aus der Holle und vom Tod erretten. Tod, ich will dir ein Gift sein; Holle, ich will dir eine Pestilenz sein! Doch ist der Trost vor meinen Augen verborgen. |
| 15 | Denn erwird zwischen Brudern Frucht bringen. Es wird ein Ostwind kommen; der HERR wird aus der Wüste herauffahren und ihren Brunn austrocknen und ihre Quelle versiegen und wird rauben den Schatz alles kostlichen Gerates. |
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