Hosea 9
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Du darfst dich nicht freuen, Israel, noch rfihmen wie die Volker; denn du hurest wider deinen Gott, damit du suchest Hurenlohn, dad alle Tennen voll Getreide werden. |
| 2 | Darum so sollen dich die Tennen und Kelter nicht nahren, und der Most soil dirfehlen. |
| 3 | Und sollen nicht bleiben im Lande des HERRN, sondern Ephraim mud wieder nach Agypten und mud in Assyrien, das unrein ist, essen, |
| 4 | daselbst sie dem HERRN kein Trankopfer vom Wein noch etwas zu Gefallen tun konnen. ihr Opfer soil sein wie der Betrubten Brot, an welchem unrein werden alle, die davon essen; denn ihr Brot müssen sie fur sich selbst essen, und soil nicht in des HERRN Haus gebracht werden. |
| 5 | Was wollt ihr alsdann auf den Jahrzeiten und auf den Feiertagen des HERRN tun? |
| 6 | Siehe, sie müssen weg vordem Verstorer! Agypten wird sie sammeln, und Moph wird sie begraben. Nesseln werden wachsen, da jetzt ihr liebes Gotzensilber stehet, und Dornen in ihren Hütten. |
| 7 | Die Zeit der Heimsuchung ist kommen, die Zeit der Vergeltung; des wird Israel inne werden. Die Propheten sind Narren, und die Rottengeister sind wahnsinnig um deiner groflen Missetat und um der groden feindseligen Abgotterei willen. |
| 8 | Die Wachter in Ephraim hielten sich etwa an meinen Gott; aber nun sind sie Propheten, die Stricke legen auf alien ihren Wegen durch die feindselige Abgotterei im Hause ihres Gottes. |
| 9 | Sie verderben's zu tief, wie zur Zeit Gibeas; darum wird er ihrer Missetat gedenken und ihre Sfinde heimsuchen. |
| 10 | Ich fand Israel in der Wüste wie Trauben und sah eure Vaterwie die ersten Feigen am Feigenbaum; aber hernach gingen sie zu Baal-Peor und gelobten sich dem schandlichen Abgott und wurden ja so greulich als ihre Buhlen. |
| 11 | Darum mud die Herrlichkeit Ephraims wie ein Vogel wegfliegen, dad sie weder gebaren noch tragen noch schwanger werden sollen. |
| 12 | Und ob sie ihre Kinder gleich erzogen, will ich sie doch ohne Kinder machen, dad sie nicht Leute sein sollen. Auch wehe ihnen, wenn ich von ihnen bin gewichen! |
| 13 | Ephraim, als ich es ansehe, ist gepflanzet und hübsch wie Tyrus, mud aber nun ihre Kinder herauslassen dem Totschlager. |
| 14 | HERR, gib ihnen! Was willst du ihnen aber geben? Gib ihnen unfruchtbare Leiber und versiegene Brfiste! |
| 15 | Alle ihre Bosheit geschieht zu Gilgal, daselbst bin ich ihnen feind; und ich will sie auch um ihres bosen Wesens willen aus meinem Hause stoden und nicht mehr Liebe erzeigen; denn alle ihre Fursten sind Abtrünnige. |
| 16 | Ephraim ist geschlagen; ihre Wurzel ist verdorret, dad sie keine Frucht mehr bringen konnen. Und ob sie gebaren wurden, will ich doch die liebe Frucht ihres Leibes toten. |
| 17 | Mein Gottwird sie verwerfen, darum, daß sie ihn nicht horen wollen, und müssen unter den Heiden in der Irre gehen. |