Isaiah 8
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| v | Zurcher1931 |
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| 1 | UND der Herr sprach zu mir: Nimm dir eine grosse Tafel und schreibe darauf mit Menschenschrift: "Dem Raubebald-Eilebeute", (1) [Maher-Schalal Chasch-Bas] |
| 2 | und bestelle mir glaubwürdige Zeugen, Uria, den Priester, und Sacharja, den Sohn Jeberechjas. |
| 3 | Darnach ging ich zu der Prophetin; die ward schwanger und gebar einen Sohn. Da sprach der Herr zu mir: Gib ihm den Namen "Raubebald-Eilebeute". |
| 4 | Denn ehe der Knabe Vater und Mutter sagen kann, wird man den Reichtum von Damaskus und die Beute Samarias vor dem König von Assyrien einhertragen. |
| 5 | Und der Herr fuhr noch fort, zu mir zu reden: (a) Jer 2:13 |
| 6 | Weil dieses Volk die sanftrinnenden Wasser Siloahs verachtet, weil es verzagt vor Rezin und dem Sohne Remaljas, |
| 7 | darum, siehe, lässt der Herr über sie emporsteigen die starken und grossen Wasser des (Euphrat-)Stromes. Der wird steigen über alle seine Kanäle und über alle seine Ufer treten (1) der überlieferte T. hat hier noch die Worte: "den König von Assyrien und all seine Herrlichkeit"; vgl. Anm. zu Jes 7:17 20. |
| 8 | und wird eindringen in Juda, wird überschwemmen und überfluten, dass er bis an den Hals reicht, und seine ausgespannten Flügel werden die Weite deines Landes füllen, Immanuel! |
| 9 | Tobet, ihr Völker, und erschrecket! Horchet auf, alle Fernen der Erde! Rüstet euch und erschrecket, ja rüstet euch und erschrecket! |
| 10 | Plant einen Plan - er geht in die Brüche! Beschliesst einen Beschluss - er wird nicht bestehen! Denn mit uns ist Gott. |
| 11 | Denn so sprach der Herr zu mir, als die Hand mich packte und er mich warnte, auf dem Wege dieses Volkes zu wandeln: (a) Hes 3:14 |
| 12 | Nennet nicht alles Verschwörung, was dieses Volk Verschwörung nennt, und vor dem, was es fürchtet, fürchtet euch nicht und erschrecket nicht! |
| 13 | Den Herrn der Heerscharen, ihn haltet heilig, er sei eure Furcht und er euer Schrecken! (1) aÜs. auf Grund einer kleinen Textänd. mit Rücksicht auf V. 12: "ihn nennet Verschwörer". |
| 14 | Und er wird zum Heiligtum und zum Stein des Anstosses werden und zum Fels des Strauchelns den beiden Häusern Israels, zur Schlinge und zum Fallstrick den Bewohnern von Jerusalem. |
| 15 | Und ihrer viele werden straucheln, fallen und zerschellen, werden sich verstricken und verfangen. |
| 16 | Verwahren (will ich) die Offenbarung und versiegeln die Weisung in meinen Jüngern, |
| 17 | und harren will ich auf den Herrn, der sein Angesicht vor dem Hause Jakobs verbirgt, und will auf ihn hoffen. |
| 18 | Siehe, ich und die Kinder, die mir der Herr gegeben hat, wir sind Zeichen und Vorbedeutungen in Israel von dem Herrn der Heerscharen, der auf dem Berge Zion wohnt. (a) Jes 7:3; 8:3 |
| 19 | Und wenn sie zu euch sagen: "Befraget die Totengeister und Wahrsagegeister, die da flüstern und murmeln! Soll nicht ein Volk seine Ahnengeister befragen, die Toten für die Lebendigen?" (so sage ich:) "Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? (Soll man) für die Lebendigen die Toten (befragen)?" (1) aus: Und wenn sie zu euch sagen: "Befraget die Totengeister und Wahrsagegeister, die da flüstern und murmeln!" |
| 20 | "Zur Weisung und zur Offenbarung!" wenn sie nicht also sprechen, so gibt es für sie keine Morgenröte. |
| 21 | Sie ziehen umher, gedrückt und hungernd; und wenn sie Hunger leiden, so ergrimmen sie und verfluchen ihren König und ihren Gott. Und wendet man sich nach oben |
| 22 | und blickt auf die Erde: siehe, da ist Angst und Finsternis, Dunkel der Drangsal, und in die Nacht (ist man) hinabgestossen. |
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