Job 13
aligned by seat — same row, same verse, whatever each bible numbers it
| v | Luther2021 |
|---|---|
| 1 | Siehe, das hat alles mein Auge gesehen und mein Ohrgehoret, und habe es verstanden. |
| 2 | Was ihrwisset, das weiß ich auch, und bin nicht geringer denn ihr. |
| 3 | Doch wollte ich gerne wider den Allmachtigen reden und wollte gerne mit Gott rechten. |
| 4 | Denn ihr deutet es falschlich und seid alle unnutze Arzte. |
| 5 | Wollte Gott, ihr schwieget; so würdet ihr weise. |
| 6 | Horet doch meine Strafe und merket auf die Sache, davon ich rede. |
| 7 | Wollt ihr Gott verteidigen mit Unrecht und fur ihn List brauchen? |
| 8 | Wollt ihr seine Person ansehen? Wollt ihr Gott vertreten? |
| 9 | Wird's euch auch wohlgehen, wenn er euch richten wird? Meinet ihr, daß ihr ihn tauschen werdet, wie man einen Menschen tauschet? |
| 10 | Erwird euch strafen, wo ihr Person ansehet heimlich. |
| 11 | Wird ereuch nicht erschrecken, wenn ersich wird hervortun, und seine Furcht wird uber euch fallen? |
| 12 | Euer Gedachtnis wird verglichen werden der Asche, und euer Rucken wird wie ein Leimenhaufe sein. |
| 13 | Schweiget mir, daü ich rede; es soil mir nichts fehlen. |
| 14 | Was soil ich mein Fleisch mit meinen Zahnen beißen und meine Seele in meine Hande legen? |
| 15 | Siehe, erwird mich doch erwurgen, und ich kann's nicht erwarten; doch will ich meine Wege vor ihm strafen. |
| 16 | Erwird ja mein Heil sein; denn es kommt kein Heuchler vor ihn. |
| 17 | Floret meine Rede und meine Auslegung vor euren Ohren! |
| 18 | Siehe, ich habe das Urteil schon gefallet; ich weili, daß ich werde gerecht sein. |
| 19 | Wer ist, der mit mir rechten will? Aber nun muli ich schweigen und verderben. |
| 20 | Zweierlei tu mir nur nicht, so will ich mich vor dir nicht verbergen: |
| 21 | Lalideine Hand feme von mir sein, und dein Schrecken erschrecke mich nicht. |
| 22 | Rufe mir, ich will dirantworten; Oder ich will reden, antworte du mir. |
| 23 | Wie viel ist meiner Missetat und Sünden? Laß, mich wissen meine Ubertretung und Sünde! |
| 24 | Warum verbirgest du dein Antlitz und haltst mich fur deinen Feind? |
| 25 | Willst du wider ein fliegend Blatt so ernst sein und einen dürren Halm verfolgen? |
| 26 | Denn du schreibest mir an Betrubnis und willst mich umbringen um der Sünden willen meiner Jugend. |
| 27 | Du hast meinen Fuß in Stock gelegt und hast acht auf alle meine Pfade und siehest auf die Fußtapfen meiner Fuße, |
| 28 | der ich doch wie ein faul Aas vergehe und wie ein Kleid, das die Motten fressen. |