Job 17
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| v | Zurcher1931 |
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| 1 | Sein Zorn hat verwüstet meine Tage, / nur die Gräber bleiben mir. / |
| 2 | Fürwahr, Spöttereien sind mein Teil, / und auf Bitterkeiten muss mein Auge weilen. / |
| 3 | Lege doch die Bürgschaft für mich bei dir nieder! / Wer sonst wird in meine Hand einschlagen? / |
| 4 | Denn ihr Herz hast du der Einsicht verschlossen; / drum wirst du sie nicht obsiegen lassen. / |
| 5 | Wer zur Pfändung anzeigt seine Freunde, / dessen Kindern werden die Augen verschmachten. / |
| 6 | Du machtest mich den Leuten zum Sprichwort, / und einer, dem man ins Gesicht speit, muss ich sein. / (a) Hio 30:9 |
| 7 | Mein Auge ist vor Gram erloschen, / und alle meine Glieder sind wie ein Schatten. / (a) Ps 6:8; 31:10 |
| 8 | Darüber entsetzen sich die Rechtschaffenen, / und der Reine empört sich über den Ruchlosen. / |
| 9 | Der Gerechte hält fest an seinem Wege, / und wer reine Hände hat, nimmt zu an Kraft. / |
| 10 | Ihr alle aber, kommt nur wieder her; / ich finde doch keinen Weisen unter euch. / |
| 11 | Meine Tage sind entschwunden; / meine Pläne sind zerrissen, die Wünsche meines Herzens. / |
| 12 | Die Nacht geben sie für hellen Tag aus: / Licht werde kommen von der Finsternis her! / |
| 13 | Wenn ich hoffe, ist die Unterwelt mein Haus, / im Dunkel breite ich hin mein Lager. / |
| 14 | Zur Grube sage ich "Meine Mutter!" / und "Meine Schwester!" zum Gewürm. / |
| 15 | Wo denn ist für mich noch Hoffnung, / und mein Glück - wer kann es schauen? / |
| 16 | Kommt es hinab mit mir zur Unterwelt, / oder fahren wir zusammen in den Staub? |