Job 18
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| v | Zurcher1931 |
|---|---|
| 1 | DA erwiderte Bildad von Suah und sprach: |
| 2 | Wie lange noch? Mache ein Ende dem Geschwätz! / Merke auf und lass auch uns nun reden! / |
| 3 | Warum sind wir geachtet wie das Vieh, / sind abgetan in deinen Augen? / |
| 4 | Der du dich selbst in deinem Zorn zerreissest, / soll deinetwegen die Erde veröden / und der Fels von seiner Stelle rücken? / |
| 5 | Ja, das Licht des Gottlosen erlischt, / und nicht strahlt die Flamme seines Feuers. / |
| 6 | Das Licht in seinem Zelt wird dunkel, / und seine Leuchte über ihm erlischt. / |
| 7 | Eingeengt werden seine kräftigen Schritte, / und sein eigner Ratschlag bringt ihn zu Fall. / |
| 8 | Denn von den eignen Füssen wird er ins Netz getrieben, / und über Flechtwerk wandelt er einher. / |
| 9 | Es packt die Schlinge seine Ferse, / und der Fallstrick hält ihn fest. / |
| 10 | Versteckt am Boden ist für ihn der Strick / und eine Falle für ihn auf dem Pfad. / |
| 11 | Ringsum ängstigen ihn Schrecken / und hetzen ihn auf Schritt und Tritt. / |
| 12 | Es hungert nach ihm das Unheil, / und das Verderben ist bereit zu seinem Sturz. / |
| 13 | Zerfressen wird von Krankheit seine Haut; / seine Glieder frisst der Erstgeborne des Todes. / (1) d.h. die furchtbarste Krankheit. |
| 14 | Er wird herausgerissen aus seinem Zelte, seiner Zuversicht, / und er muss hinschreiten zum Könige des Schreckens. / |
| 15 | Es haust in seinem Zelte das Verderben, / und Schwefel wird gestreut auf seine Wohnung. / |
| 16 | Unten werden seine Wurzeln dürr, / und oben verwelken seine Zweige. / |
| 17 | Man wird seiner im Lande nimmermehr gedenken, / und er wird keinen Namen auf der Gasse haben. / (a) Ps 109:13; Spr 10:7 |
| 18 | Er stösst ihn aus dem Lichte in die Finsternis / und verscheucht ihn aus der Welt. / (1) d.i. Gott. |
| 19 | Nicht Spross noch Schoss hat er in seinem Volke / und keinen, der zu gastlicher Stätte entronnen. / |
| 20 | Ob seines Tages erstarren die im Westen, / und die im Osten fasst ein Graus. / (1) d.i. Endes. |
| 21 | Ja, so ergeht es den Wohnungen des Ungerechten, / und so der Stätte dessen, der Gott nicht kennt. |