Job 23
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Hiob antwortete und sprach: |
| 2 | Meine Rede bleibet noch betrubt; meine Macht ist schwach uber meinem Seufzen. |
| 3 | Ach, dall ich wüßte, wie ich ihn finden und zu seinem Stuhl kommen mochte |
| 4 | und das Recht vor ihm sollte vorlegen und den Mund voll Strafe fassen |
| 5 | und erfahren die Rede, die er mir antworten, und vernehmen, was er mir sagen wurde! |
| 6 | Will er mit grofier Macht mit mir rechten? Er stelle sich nicht so gegen mich, |
| 7 | sondern lege mir's gleich vor, so will ich mein Recht wohl gewinnen. |
| 8 | Aber gehe ich nun stracks vor mich, so ist er nicht da; gehe ich zurück, so spüre ich ihn nicht. |
| 9 | Ist er zur Linken, so ergreife ich ihn nicht; verbirget er sich zur Rechten, so sehe ich ihn nicht. |
| 10 | Er aber kennet meinen Weg wohl. Erversuche mich, so will ich erfunden werden wie das Gold. |
| 11 | Denn ich setze meinen Fuli auf seine Bahn und halte seinen Weg und weiche nicht ab |
| 12 | und trete nicht von dem Gebot seiner Lippen; und bewahre die Rede seines Mundes mehr, denn ich schuldig bin. |
| 13 | Er ist einig, wer will ihm antworten? Und er macht es, wie er will. |
| 14 | Und wenn er mir gleich vergilt, was ich verdienet habe, so ist sein noch mehr dahinten. |
| 15 | Darum erschrecke ich vor ihm; und wenn ich's merke, so furchte ich mich vor ihm. |
| 16 | Gott hat mein Herz blode gemacht, und der Allmachtige hat mich erschrecket. |
| 17 | Denn die Finsternis macht kein Ende mit mir, und das Dunkel will vor mir nicht verdeckt werden. |