Job 26
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| v | Zurcher1931 |
|---|---|
| 1 | HIOB antwortete und sprach: |
| 2 | Wie hast du doch aufgeholfen dem Kraftlosen / und hast gestützt den Ohnmächtigen! / |
| 3 | Wie hast du doch beraten den Unweisen / und Tiefsinn in Fülle kundgetan! / |
| 4 | Mit wessen Hilfe hast du gesprochen, / und wessen Geist ging aus von dir? / |
| 5 | Die Schatten werden von Zittern erfasst, / es erbeben die Wasser und ihre Bewohner. / (1) aÜs: "Die Riesen". |
| 6 | Nackt liegt das Totenreich vor ihm / und ohne Hülle der Abgrund. / (a) Ps 139:8; Spr 15:11; Heb 4:13 |
| 7 | Er spannt den Norden aus über der Leere / und hängt die Erde über das Nichts. / |
| 8 | Er bindet die Wasser in seine Wolken, / doch nicht zerbirst darunter das Gewölk. / |
| 9 | Er verschliesst den Anblick seines Thrones / und breitet darüber sein Gewölk. / |
| 10 | Eine Grenze zog er um die Wasser, / bis wo sich scheiden Licht und Finsternis. / (a) Hio 38:10; Ps 104:9; Spr 8:29; Jer 5:22 |
| 11 | Die Säulen des Himmels fangen an zu schwanken, / sind bestürzt ob seinem Schelten. / |
| 12 | Durch seine Kraft stillte er das Meer, / durch seine Einsicht schlug er Rahab nieder. / (a) Hio 9:13; Jes 51:9 |
| 13 | Durch seinen Hauch ward der Himmel heiter, / seine Hand durchbohrte die flüchtige Schlange. / |
| 14 | Sieh, das sind nur die Säume seiner Wege; / und wie leise ist das Wort, das wir vernehmen! / Doch die Donnersprache seiner Macht - wer fasst sie? |