Job 37
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Des entsetzt sich mein Herz und bebet. |
| 2 | Lieber, horet doch, wie sein Donner zfirnet, und was für Gesprach von seinem Munde ausgehet! |
| 3 | Er siehet unter alien Himmeln, und sein Blitz scheinet auf die Enden der Erde. |
| 4 | Dem nach brullet der Donner, und er donnert mit seinem graven Schall, und wenn sein Donner gehoret wird, kann man's nicht aufhalten. |
| 5 | Gott donnert mit seinem Donner greulich und tut große Dinge, und wird doch nicht erkannt. |
| 6 | Er spricht zum Schnee, so ist er bald auf Erden, und zum Platzregen, so ist der Platzregen da mit Macht. |
| 7 | Alle Menschen hat er in der Hand als verschlossen, daß die Leute lernen, was er tun kann. |
| 8 | Das wilde Tier gehet in die Hohle und bleibt an seinem Ort. |
| 9 | Von Mittag her kommt Wetter und von Mitternacht Kalte. |
| 10 | Vom Odem Gottes kommt Frost, und grofie Wasser, wenn er auftauen lalit. |
| 11 | Die dicken Wolken scheiden sich, daß es helle werde, und durch den Nebel bricht sein Licht. |
| 12 | Er kehret die Wolken, wo er hin will, daß sie schaffen alles, was er ihnen gebeut, auf dem Erdboden, |
| 13 | essei liber ein Geschlecht Oder uber ein Land, so man ihn barmherzig findet. |
| 14 | Da merke auf, Hiob; stehe, und vernimm die Wunder Gottes! |
| 15 | Weilit du, wenn Gott solches uber sie bringt und wenn er das Licht seiner Wolken lalit hervorbrechen? |
| 16 | Weilit du, wie sich die Wolken ausstreuen? Welche Wunder die Vollkommenen wissen. |
| 17 | Dali deine Kleiderwarm sind, wenn das Land stille ist vom Mittagswind? |
| 18 | Ja, du wirst mit ihm die Wolken ausbreiten, die test stehen wie ein gegossener Spiegel. |
| 19 | Zeige uns, was wir ihm sagen sollen; denn wir werden nicht dahin reichen vor Finsternis. |
| 20 | Werwird ihm erzahlen, daß ich rede? So jemand redet, derwird verschlungen. |
| 21 | Jetzt siehet man das Licht nicht, das in den Wolken helle leuchtet; wenn aber der Wind wehet, so wird's klar. |
| 22 | Von Mitternacht kommt Gold zu Lob vor dem schrecklichen Gott. |
| 23 | Den Allmachtigen aber mogen sie nicht begreifen, der so groli ist von Kraft; denn er wird von seinem Recht und guter Sache nicht Rechenschaft geben. |
| 24 | Darum müssen ihn furchten die Leute; und er furchtet sich vor keinem, wie weise sie sind. |
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