Job 37
aligned by seat — same row, same verse, whatever each bible numbers it
| v | Zurcher1931 |
|---|---|
| 1 | Ja, darob erzittert mein Herz / und springt auf von seinem Ort. / |
| 2 | Höre doch nur das Tosen seines Donners / und das Grollen aus seinem Munde! / (a) Ps 29:3 |
| 3 | Unter dem ganzen Himmel lässt er's dahinfahren / und sein Licht bis an die Säume der Erde. / |
| 4 | Hinter ihm her brüllt der Donner; / er donnert mit seiner majestätischen Stimme, / und er hält die Blitze nicht zurück, wenn seine Stimme gehört wird. / |
| 5 | Gott donnert wunderbar mit seiner Stimme, / tut grosse Dinge, die wir nicht verstehen. / |
| 6 | Denn dem Schnee gebeut er: "Falle zur Erde!" / dem Guss und Regen: "Werdet mächtig!" / |
| 7 | Alle Menschen schliesst er ein, / dass alle Sterblichen sein Tun erkennen. / |
| 8 | Da gehen die Tiere in ihr Versteck / und bleiben in ihrer Behausung. / |
| 9 | Aus der Kammer des Südens kommt der Sturm, / und von den Nordwinden kommt die Kälte. / |
| 10 | Vom Hauche Gottes gibt es Eis, / und die weiten Wasser liegen in Haft. / |
| 11 | Auch mit Hagel belastet er das Gewölk, / die Wolke streut seinen Blitz aus, / |
| 12 | und der zuckt hin und her, wie er ihn steuert, / dass sie alles verrichten, was er ihnen befiehlt, / über den ganzen Erdkreis hin, / |
| 13 | sei es als Rute und zum Fluche, / sei's, dass er ihn zum Segen kommen lässt. / |
| 14 | Höre doch an, Hiob, tritt her / und betrachte die Wunderwerke Gottes. / |
| 15 | Begreifst du es, wie Gott ihnen Auftrag gibt, / wie er das Licht seiner Wolken blitzen lässt? / |
| 16 | Begreifst du auch das Schweben des Gewölks, / die Wunder dessen, der vollkommen ist an Weisheit? / |
| 17 | Du, dessen Kleider heiss sind, / wenn die Erde still liegt unterm Südwind, / |
| 18 | breitest du mit ihm den Himmel, / der fest ist wie ein gegossener Spiegel? / |
| 19 | Belehre uns, was wir ihm sagen sollen; / wir können nichts vorbringen vor Finsternis. / |
| 20 | Soll ihm verkündet werden, dass ich reden will? / Hat je ein Mensch verlangt, dass er vernichtet werde? / |
| 21 | Und dann, wenn man das Licht nicht sieht, / weil es verfinstert ist durch das Gewölk, / da fährt der Wind vorüber und fegt es weg. / |
| 22 | Von Norden her kommt heller Glanz; / von hehrer Majestät ist Gott umflossen, / |
| 23 | ihn selbst, den Allmächtigen, finden wir nicht. / Gross an Kraft und reich an Gerechtigkeit, / wird er das Recht nicht beugen. / |
| 24 | Darum sollen ihn die Menschen fürchten; / alle, die sich weise dünken, sieht er nicht an. |
| 32 | — |
| 33 | — |