Job 39
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Weilit du die Zeit, wann die Gemsen auf den Felsen gebaren? Oder hast du gemerkt, wann die Hirsche schwanger gehen? |
| 2 | Hast du erzahlet ihre Monden, wann sie voll werden? Oder weifit du die Zeit, wann sie gebaren? |
| 3 | Sie beugen sich, wenn sie gebaren, und reitien sich und lassen aus ihre Jungen. |
| 4 | Ihre Jungen werden feist und mehren sich im Getreide; und gehen aus und kommen nicht wieder zu ihnen. |
| 5 | Wer hat das Wild so frei lassen gehen? Wer hat die Bande des Wildes aufgeloset, |
| 6 | dem ich das Feld zum Hause gegeben habe und die Wuste zur Wohnung? |
| 7 | Es verlacht das Getummel der Stadt; das Pochen des Treibers horet es nicht. |
| 8 | Es schauet nach den Bergen, da seine Weide ist, und suchet, wo es gain ist. |
| 9 | Meinestdu, das Einhorn werde dirdienen und werde bleiben an deiner Krippe? |
| 10 | Kannst du ihm dein Joch anknupfen, die Furchen zu machen, daß es hinter dir brache in Grunden? |
| 11 | Magst du dich auf es verlassen, daß es so stark ist, und wirst es dir lassen arbeiten? |
| 12 | Magst du ihm trauen, dati es deinen Samen dir wiederbringe und in deine Scheune sammle? |
| 13 | Die Federn des Pfauen sind schonerdenn die Flugel und Federn des Storchs, |
| 14 | der seine Eier auf der Erde lassetund lalitsie die heilie Erde ausbruten. |
| 15 | Ervergisset, daß sie mochten zertreten werden und ein wild Tier sie zerbreche. |
| 16 | Erwird so hartgegen seine Jungen, alswaren sie nicht sein, achtet es nicht, daß er umsonst arbeitet. |
| 17 | Denn Gott hat ihm die Weisheit genommen und hat ihm keinen Verstand mitgeteilet. |
| 18 | Zu der Zeit, wenn er hoch fahret, erhohet er sich und verlachet beide Roli und Mann. |
| 19 | Kannst du dem Roli Krafte geben, Oder seinen Hals zieren mit seinem Geschrei? |
| 20 | Kannst du es schrecken wie die Heuschrecken? Das ist Preis seiner Nase, was schrecklich ist. |
| 21 | Es stampfet auf den Boden und istfreudig mit Kraft und zeucht aus den Geharnischten entgegen. |
| 22 | Es spottet der Furcht und erschrickt nicht und fleucht vor dem Schwert nicht, |
| 23 | wenngleich wider es klinget der Kocher und glanzet beide Spieli und Lanze. |
| 24 | Es zittert und tobet und scharret in die Erde und achtet nicht der Trommeten Hall. |
| 25 | Wenn die Trommete fast klinget, spricht es: Hui! und riecht den Streit von feme, das Schreien der Fursten und Jauchzen. |
| 26 | Fleuget der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Flugel gegen Mittag? |
| 27 | Fleuget der Adler auf deinen Befehl so hoch, daß er sein Nest in der Hohe macht? |
| 28 | In Felsen wohnet er und bleibt auf den Klippen an Felsen und in festen Orten. |
| 29 | Von dannen schauet er nach der Speise, und seine Augen sehen feme. |
| 30 | Seine Jungen saufen Blut; und wo ein Aas ist, da ist er. |
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