Job 41
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Siehe, seine FHoffnung wird ihm fehlen; und wenn er sein ansichtig wird, schwinget er sich dahin. |
| 2 | Niemand ist so kuhn, der ihn reizen darf; wer ist denn, der vor mir stehen konne? |
| 3 | Wer hat mir was zuvor getan, daß ich's ihm vergelte? Es ist mein, was unter alien Flimmeln ist. |
| 4 | Dazu muft ich nun sagen, wie graft, wie machtig und wohl geschaffen er ist. |
| 5 | Wer kann ihm sein Kleid aufdecken? Und wer darf es wagen, ihm zwischen die Zahne zu greifen? |
| 6 | Wer kann die Kinnbacken seines Antlitzes auftun? Schrecklich stehen seine Zahne umher. |
| 7 | Seine stolzen Schuppen sind wie feste Schilde, fest und enge ineinander. |
| 8 | Eine ruhrt an die andere, daß nicht ein Luftlein dazwischengehet. |
| 9 | Es hangt eine an der andern, und halten sich zusammen, daß sie sich nicht voneinander trennen. |
| 10 | Sein Niesen glanzet wie ein Licht; seine Augen sind wie die Augenlider der Morgenrote. |
| 11 | Aus seinem Munde fahren Fackeln, und feurige Funken schieften heraus. |
| 12 | Aus seiner Nase gehet Rauch wie von heiften Topfen und Kessel. |
| 13 | Sein Odem ist wie lichte Lohe, und aus seinem Munde gehen Flammen. |
| 14 | Er hat einen starken Hals; und ist seine Lust, wo er etwas verderbet. |
| 15 | Die Gliedmaften seines Fleisches hangen aneinander und halten hart an ihm, daß er nicht zerfallen kann. |
| 16 | Sein Herz ist so hart wie ein Stein und so fest wie ein Stuck vom untersten Muhlstein. |
| 17 | Wenn er sich erhebt, so entsetzen sich die Starken; und wenn er daherbricht, so ist keine Gnade da. |
| 18 | Wenn man zu ihm will mit dem Schwert, so regt er sich nicht; Oder mit Spieft, Geschoft und Panzer. |
| 19 | Er achtet Eisen wie Stroh und Erz wie faul Holz. |
| 20 | Kein Pfeil wird ihn verjagen; die Schleudersteine sind wie Stoppeln. |
| 21 | Den Hammer achtet erwie Stoppeln; er spottet der bebenden Lanze. |
| 22 | Unter ihm liegen scharfe Steine und fahrt fiber die scharfen Felsen wie uber Kot. |
| 23 | Er macht, daß das tiefe Meer siedet wie ein Topf, und ruhrt es ineinander, wie man eine Salbe menget. |
| 24 | Nach ihm leuchtet der Weg, er macht die Tiefe ganz grau. |
| 25 | Auf Erden ist ihm niemand zu gleichen; er ist gemacht ohne Furcht zu sein. |
| 26 | Erverachtet alles, was hoch ist; er ist ein Konig uber alle Stolzen. |
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