Job 41
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| v | Zurcher1931 |
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| 1 | Niemand ist so kühn, dass er es aufweckte, / und wer kann vor ihm bestehen? / |
| 2 | Wer trat ihm entgegen und blieb heil? / Unter dem ganzen Himmel, wer ist es? / |
| 3 | Er würde nicht erneuern sein Geschwätz, / das Gerede von Grosstaten und prächtiger Rüstung. / |
| 4 | Wer hat je aufgedeckt sein Kleid? / Wer dringt ihm in das doppelte Gebiss? / |
| 5 | Die Tore seines Rachens, wer hat sie geöffnet? / Um seine Zähne lagert Schrecken. / |
| 6 | Sein Rücken sind Rinnen von Schildern, / sein Verschluss ein Siegel von Stein. / |
| 7 | Eines fügt sich ans andre, / kein Lüftchen drängt sich dazwischen. / |
| 8 | Ein jedes hängt fest an dem andern; / sie schliessen zusammen, lassen sich nicht trennen. / |
| 9 | Sein Niesen lässt ein Licht aufstrahlen, / und seine Augen sind wie die Wimpern der Morgenröte. / |
| 10 | Aus seinem Rachen fahren Fackeln, / und Feuerfunken sprühen hervor. / |
| 11 | Aus seinen Nüstern kommt ein Rauch / wie aus erhitztem, siedendem Topf. / |
| 12 | Sein Atem sengt wie glühende Kohlen, / aus seinem Rachen fährt eine Flamme. / |
| 13 | Auf seinem Nacken wohnt die Kraft, / vor ihm her springt das Verzagen. / |
| 14 | Die Wampen seines Leibes sind gedrungen, / ihm angegossen, unbeweglich. / |
| 15 | Sein Herz ist wie ein Stein so hart / und fest wie der untere Mühlstein: / |
| 16 | wenn es emporfährt, fürchten sich die Starken, / vor Schrecken werden sie verwirrt. / |
| 17 | Vor seinen Zähnen hält das Schwert nicht stand, / nicht Spiess, nicht Wurfgeschoss noch Panzer. / |
| 18 | Es achtet für Stroh das Eisen / und das Erz für faules Holz. / |
| 19 | Der Sohn des Bogens macht es nicht fliehen, / zu Stoppeln verwandeln sich ihm die Steine der Schleuder. / |
| 20 | Wie ein Rohr gilt ihm die Keule, / und das Sausen des Speeres verlacht es. / |
| 21 | Unter ihm sind spitzige Scherben, / einen Dreschschlitten breitet es über den Schlamm. / |
| 22 | Die Tiefe macht es sieden wie einen Kessel, / das Meer rührt es auf wie einen Salbentopf. / |
| 23 | Hinter sich lässt es leuchten einen Pfad, / die Flut erscheint wie Silberhaar. / |
| 24 | Auf Erden ist nicht seinesgleichen; / es ist gemacht, nie zu erschrecken. / |
| 25 | Alles, was hoch ist, fürchtet sich vor ihm; / es ist ein König über alle stolzen Tiere. |
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