Job 5
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Nenne mir einen; was gilt's, ob du einen findest? Und siehe dich um irgend nach einem Heiligen. |
| 2 | Einen Tollen aber erwurget wohl der Zorn, und den Albernen totet der Eifer. |
| 3 | Ich sah einen Tollen eingewurzelt, und ich fluchte plotzlich seinem Hause. |
| 4 | Seine Kinder werden feme sein vom Heil und werden zerschlagen werden im Tor, da kein Erretter seinwird. |
| 5 | Seine Ernte wird essen der Hungrige, und die Gewappneten werden ihn holen, und sein Gut werden die Durstigen aussaufen. |
| 6 | Denn Mühe aus der Erde nicht gehet, und Unglück aus dem Acker nicht wachset, |
| 7 | sondern der Mensch wird zu Unglück geboren, wie die Vogel schweben, emporzufliegen. |
| 8 | Doch ich will jetzt von Gott reden und von ihm handeln, |
| 9 | der grate Dinge tut, die nicht zu forschen sind, und Wunder, die nicht zu zahlen sind; |
| 10 | der den Regen aufs Land gibt und lasset Wasser kommen auf die Straiten; |
| 11 | der die Niedrigen erhohet und den Betrübten emporhilft. |
| 12 | Er macht zunichte die Anschlage der Listigen, daß es ihre Hand nicht ausfuhren kann. |
| 13 | Er fahet die Weisen in ihrer Listigkeit und sturzet der Verkehrten Rat, |
| 14 | daß sie des Tages in Finsternis laufen und tappen im Mittag wie in der Nacht; |
| 15 | und hilftdem Armen von dem Schwert und von ihrem Munde und von der Hand des Machtigen; |
| 16 | und ist des Armen Hoffnung, daü die Bosheit wird ihren Mund mussen zuhalten. |
| 17 | Siehe, selig ist der Mensch, den Gott strafet; darum weigere dich der Zuchtigung des Allmachtigen nicht! |
| 18 | Denn erverletzet und verbindet; er zerschmeitet, und seine Hand heilet. |
| 19 | Aus sechs Trubsalen wird er dich erretten, und in der siebenten wird dich kein Ubel ruhren. |
| 20 | In der Teurung wird er dich vom Tode erlosen und im Kriege von des Schwerts Hand. |
| 21 | Er wird dich verbergen vor der Geitel der Zunge, daß du dich nicht furchtest vor dem Verderben, wenn es kommt. |
| 22 | Im Verderben und Hunger wirst du lachen und dich vor den wilden Tieren im Lande nicht furchten, |
| 23 | sondern dein Bund wird sein mit den Steinen auf dem Felde, und die wilden Tiere auf dem Lande werden Frieden mit dir halten; |
| 24 | und wirst erfahren, daß deine Hutte Frieden hat; und wirst deine Behausung versorgen und nicht sundigen; |
| 25 | und wirst erfahren, daß deines Samens wird viel werden und deine Nachkommen wie das Gras auf Erden; |
| 26 | und wirst im Alter zu Grabe kommen, wie Garben eingefuhret werden zu seiner Zeit. |
| 27 | Siehe, das haben wir erforschet, und ist also; dem gehorche und merke du dir's! |