Joel 1
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Dies ist das Wort des HERRN, das geschehen ist zu Joel, dem Sohn Pethuels: |
| 2 | Horet dies, ihr Altesten, und merket auf, alle Einwohner im Lande, ob ein solches geschehen sei bei euren Zeiten Oder bei eurer Vater Zeiten! |
| 3 | Saget euren Kindern davon und lalit es eure Kinder ihren Kindern sagen und dieselbigen Kinder ihren andern Nachkommen, |
| 4 | namlich: Was die Raupen lassen, das fressen die Heuschrecken; und was die Heuschrecken lassen, das fressen die Kafer; und was die Kafer lassen, das fril M das Geschmeili. |
| 5 | Wachetauf, ihr Trunkenen, und weinet und heulet, alle Weinsaufer, urn den Most; denn er ist euch voreurem Maul weggenommen. |
| 6 | Denn es zeucht herauf in mein Land ein machtig Volk, und des ohne Zahl; das hat Zahne wie Lowen und Backenzahne wie Lowinnen. |
| 7 | Dasselbige verwustet meinen Weinberg und streift meinen Feigenbaum, schalet ihn und verwirft ihn, daß seine Zweige weili dastehen. |
| 8 | Heule wie eine Jungfrau, die einen Sack anlegt urn ihren Brautigam! |
| 9 | Denn das Speisopfer und Trankopfer ist vom Hause des HERRN weg, und die Priester, des HERRN Diener, trauern. |
| 10 | Das Feld ist verwustet, und der Acker stehet jammerlich, das Getreide ist verdorben, der Wein stehet jammerlich und das 01 klaglich. |
| 11 | Die Ackerleute sehen jammerlich, und die Weingartner heuien urn den Weizen und urn die Gerste, dafi aus der Ernte auf dem Felde nichts werden kann. |
| 12 | So stehet der Weinstock auch jammerlich und der Feigenbaum klaglich; dazu die Granatbaume, Palmbaume, Apfelbaume und alle Baume auf dem Felde sind verdorret; denn die Freude der Menschen istzum Jammer worden. |
| 13 | Begurtet euch und klaget, ihr Priester; heulet, ihr Diener des Altars; gehet hinein und lieget in Sacken, ihr Diener meines Gottes! Denn es ist beide, Speisopfer und Trankopfer, vom Hause eures Gottes weg. |
| 14 | Heiligetein Fasten; rufetdie Gemeine zusammen; versammelt die Altesten und alle Einwohner des Landes zum Hause des HERRN, eures Gottes, und schreiet zum HERRN! |
| 15 | O wehe des Tages! Denn der Tag des HERRN ist nahe und kommt wie ein Verderben vom Allmachtigen. |
| 16 | Da wird die Speise vor unsern Augen weggenommen werden und vom Hause unsers Gottes Freude und Wonne. |
| 17 | Der Same ist unter der Erde verfaulet, die Kornhauser stehen wüst, die Scheunen zerfallen; denn das Getreide ist verdorben. |
| 18 | 0 wie seufzet das Vieh! Die Rinder sehen klaglich, denn sie haben keine Weide, und die Schafe verschmachten. |
| 19 | HERR, dich rufe ich an; denn das Feuer hat die Auen in der Wüste verbrannt, und die Flamme hat alle Baume auf dem Acker angezündet. |
| 20 | Es schreien auch die wilden Tiere zu dir; denn die Wasserbache sind ausgetrocknet, und das Feuer hat die Auen in der Wüste verbrannt. |