Mark 3
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Und er ging abermal in die Schule. Und es war da ein Mensch, der hatte eine verdorrete Hand. |
| 2 | Und sie hielten auf ihn, ob er auch am Sabbat ihn heilen würde, auf daß sie eine Sache wider ihn hatten. |
| 3 | Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorreten Hand: Tritt hervor! |
| 4 | Und er sprach zu ihnen: Soil man am Sabbat Gutes tun Oder Boses tun, das Leben erhalten Oder toten? Sie aber schwiegen stille. |
| 5 | Und er sah sie umher an mit Zorn und war betrubet uber ihre verstockten Herzen und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und die Hand ward ihm gesund wie die andere. |
| 6 | Und die Pharisaer gingen hinaus und hielten alsbald einen Rat mit des Herodes Dienern über ihn, wie sie ihn umbrachten. |
| 7 | Aber Jesus entwich mit seinen Jungern an das Meer. Und viel Volks folgte ihm nach aus Galilaa und aus Judaa |
| 8 | und von Jerusalem und aus Idumaa und von jenseit des Jordans und die urn Tyrus und Sidon wohnen, eine grolie Menge, die seine Taten horeten, und kamen zu ihm. |
| 9 | Und er sprach zu seinen Jungern, daß sie ihm ein Schifflein hieiten urn des Volks willen, daß sie ihn nicht drangeten. |
| 10 | Denn er heilete ihrer viele, also da(3> sie ihn uberfielen, alle, die geplagt waren, auf daß sie ihn anruhreten. |
| 11 | Und wenn ihn die unsaubern Geister sahen, fielen sie vor ihm nieder, schrieen und sprachen: Du bist Gottes Sohn! |
| 12 | Und er bedrauete sie hart, daß sie ihn nicht offenbar machten. |
| 13 | Und erging auf einen Berg und rief zu sich, welche erwollte, und die gingen hin zu ihm. |
| 14 | Und erordnete die Zwolfe, daß sie bei ihm sein sollten, und daß er sie aussendete zu predigen, |
| 15 | und daß sie Macht hatten, die Seuchen zu heilen und die Teufel auszutreiben, |
| 16 | und gab Simon den Namen Petrus; |
| 17 | und Jakobus, den Sohn des Zebedaus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Bnehargem, das istgesagt, Donnerskinder; |
| 18 | und Andreas und Philippus und Bartholomaus und Matthaus und Thomas und Jakobus, des Alphaus Sohn, und Thaddaus und Simon von Kana |
| 19 | und Judas Ischariot, der ihn verriet. |
| 20 | Und sie kamen nach Hause; und da kam abermal das Volk zusammen, also daü sie nicht Raum hatten zu essen. |
| 21 | Und da es horeten, die urn ihn waren, gingen sie hinaus und wollten ihn halten; denn sie sprachen: Er wird von Sinnen kommen. |
| 22 | Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabkommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebub und durch den Obersten der Teufel treibt er die Teufel aus. |
| 23 | Und er rief sie zusammen und sprach zu ihnen in Gleichnissen: Wie kann ein Satan den andern austreiben? |
| 24 | Wenn ein Reich mit ihm selbst untereinander uneins wird, mag es nicht bestehen. |
| 25 | Und wenn ein Haus mit ihm selbst untereinander uneins wird, mag es nicht bestehen. |
| 26 | Setzet sich nun der Satan wider sich selbst und ist mit ihm selbst uneins, so kann er nicht bestehen, sondern es ist aus mit ihm. |
| 27 | Es kann niemand einem Starken in sein Haus fallen und seinen Hausrat rauben, es sei denn, daß er zuvor den Starken binde und alsdann sein Haus beraube. |
| 28 | Wahrlich, ich sage euch, alle Sunden werden vergeben den Menschenkindern, auch die Gotteslasterung, damit sie Gott lastern; |
| 29 | wer aber den Heiligen Geist lasted, der hat keine Vergebung ewiglich, sondern ist schuldig des ewigen Gerichts. |
| 30 | Denn sie sagten: Er hat einen unsaubern Geist. |
| 31 | Und es kam seine Mutter und seine Bruder und stunden draulien, schickten zu ihm und lielien ihn rufen. |
| 32 | Und das Volk sali urn ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Bruder draulien fragen nach dir. |
| 33 | Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Bruder? |
| 34 | Und er sah rings urn sich auf die Jünger, die urn ihn im Kreise salien, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und meine Bruder. |
| 35 | Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. |