Matthew 15
aligned by seat — same row, same verse, whatever each bible numbers it
| v | Luther2021 |
|---|---|
| 1 | Da kamen zu ihm die Schriftgelehrten und Pharisaer von Jerusalem und sprachen: |
| 2 | Warum ubertreten deine Junger der Altesten Aufsatze? Sie waschen ihre Hande nicht, wenn sie Brot essen. |
| 3 | Er antwortete und sprach zu ihnen: Warum ubertretet denn ihr Gottes Gebot um eurer Aufsatze willen? |
| 4 | Gott hat geboten: Du sollst Vater und Mutter ehren; wer aber Vater und Mutter flucht, der soil des Todes sterben. |
| 5 | Aber ihr lehret: Wer zum Vater Oder zur Mutter spricht: Wenn ich's opfere, so ist's dir viel nützer, der tut wohl. |
| 6 | Damit geschiehet es, daü niemand hinfort seinen Vater Oder seine Mutter ehret; und habt also Gottes Gebot aufgehoben um eurer Aufsatze willen. |
| 7 | Ihr Heuchler, es hat wohl Jesaja von euch geweissaget und gesprochen: |
| 8 | Dies Volk nahet sich zu mir mit seinem Munde und ehret mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist feme von mir. |
| 9 | Aber vergeblich dienen sie mir, dieweil sie lehren solche Lehren, die nichts denn Menschengebot sind. |
| 10 | Und er rief das Volk zu sich und sprach zu ihnen: Horet zu und vernehmet's! |
| 11 | Was zum Munde eingehet, das verunreiniget den Menschen nicht, sondern was zum Munde ausgehet, das verunreiniget den Menschen. |
| 12 | Da traten seine Jungerzu ihm und sprachen: Weifit du auch, daß sich die Pharisaer argerten, da sie das Wort horeten? |
| 13 | Aber er antwortete und sprach: Alle Pflanzen, die mein himmlischen Vater nicht gepflanzet, die werden ausgereutet. |
| 14 | Lasset sie fahren! Sie sind blind und Blindenleiter. Wenn aberein Blinder den andern leitet, so fallen sie beide in die Grube. |
| 15 | Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Deute uns dies Gleichnis! |
| 16 | Und Jesus sprach zu ihnen: Seid ihr denn auch noch unverstandig? |
| 17 | Merket ihr noch nicht, daß alles, was zum Munde eingehet, das gehet in den Bauch und wird durch den naturlichen Gang ausgeworfen? |
| 18 | Was aber zum Munde herausgehet, das kommt aus dem Herzen, und das verunreiniget den Menschen. |
| 19 | Denn aus dem Herzen kommen arge Gedanken: Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsche Zeugnisse, Lasterung. |
| 20 | Das sind die Stücke, die den Menschen verunreinigen. Aber mit ungewaschenen Handen essen verunreiniget den Menschen nicht. |
| 21 | Und Jesus ging aus von dannen und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon. |
| 22 | Und siehe, ein kanaanaisch Weib ging aus derselbigen Grenze und schrie ihm nach und sprach: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich mein! Meine Tochterwird vom Teufel ubel geplaget. |
| 23 | Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten zu ihm seine Jünger, baten ihn und sprachen: Lali sie doch von dir; denn sie schreiet uns nach. |
| 24 | Er antwortete aber und sprach: Ich bin nicht gesandt, denn nur zu den verlornen Schafen von dem Hause Israel. |
| 25 | Sie kam aber und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! |
| 26 | Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. |
| 27 | Sie sprach: Ja, Herr; aber doch essen die Hündlein von den Brosamen, die von ihrer Herren Tisch fallen. |
| 28 | Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: 0 Weib, dein Glaube ist groli; dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter ward gesund zu derselbigen Stunde. |
| 29 | Und Jesus ging von dannen furbai J, und kam an das galilaischen Meer und ging auf einen Berg und setzte sich allda. |
| 30 | Und es kam zu ihm viel Volks die hatten mit sich Lahme, Blinde, Stumme, Krüppel und viel andere und warfen sie Jesu vor die Fülie; und er heilete sie, |
| 31 | daß sich das Volk verwunderte, da sie sahen, daß die Stummen redeten, die Kruppel gesund waren, die Lahmen gingen, die Blinden sahen, und preiseten den Gott Israels. |
| 32 | Und Jesus rief seine Jünger zu sich und sprach: Es jammed mich des Volks; denn sie beharren nun wohl drei Tage bei mir und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht ungegessen von mir lassen, auf daß sie nicht verschmachten auf dem Wege. |
| 33 | Da sprachen zu ihm seine Jünger: Woher mogen wir so viel Brots nehmen in der Wüste, daß wir so viel Volks sattigen? |
| 34 | Und Jesus sprach zu ihnen: Wieviel Brots habt ihr? Sie sprachen: Sieben und ein wenig Fischlein. |
| 35 | Und er hieti das Volk sich lagern auf die Erde. |
| 36 | Und nahm die sieben Brote und die Fische, dankete, brach sie und gab sie seinen Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk. |
| 37 | Und sie alien alle und wurden satt und huben auf, was überblieb von Brocken, sieben Korbe voll. |
| 38 | Und die da gegessen hatten, der waren viertausend Mann, ausgenommen Weiber und Kinder. |
| 39 | Und da er das Volk hatte von sich gelassen, trat er in ein Schiff und kam in die Grenze Magdala. |