Matthew 17
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Und nach sechs Tagen nahm Jesus zu sich Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, und fuhrete sie beiseits auf einen hohen Berg. |
| 2 | Und ward verklaret vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weili als ein Licht. |
| 3 | Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm. |
| 4 | Petrus aber antwortete und sprach zu Jesu: Herr, hier ist gut sein; willst du, so wollen wir hier drei Hutten machen, direine, Mose eine und Elia eine. |
| 5 | Da ernoch also redete, siehe, da uberschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr horen. |
| 6 | Da das die Jünger horeten, Helen sie auf ihr Angesicht und erschraken sehr. |
| 7 | Jesus aber trat zu ihnen, rührete sie an und sprach: Stehet auf und furchtet euch nicht! |
| 8 | Da sie aber ihre Augen aufhuben, sahen sie niemand denn Jesus alleine. |
| 9 | Und da sie vom Berge herabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt dies Gesicht niemand sagen, bis des Menschen Sohn von den Toten auferstanden ist. |
| 10 | Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Was sagen denn die Schriftgelehrten, Elia müsse zuvor kommen? |
| 11 | Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Elia soil ja zuvor kommen und alles zurechtbringen. |
| 12 | Doch ich sage euch: Es ist Elia schon kommen, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben an ihm getan, was sie wollten. Also wird auch des Menschen Sohn leiden müssen von ihnen. |
| 13 | Da verstunden die Jünger, daß er von Johannes dem Taufer zu ihnen geredet hatte. |
| 14 | Und da sie zu dem Volk kamen, trat zu ihm ein Mensch und fiel ihm zu Fülien |
| 15 | und sprach: Herr, erbarme dich über meinen Sohn; denn er ist mondsüchtig und hat ein schweres Leiden; erfallt oft ins Feuer und oft ins Wasser. |
| 16 | Und ich habe ihn zu deinen Jungern gebracht, und sie konnten ihm nicht helfen. |
| 17 | Jesus aber antwortete und sprach: O du unglaubige und verkehrte Art, wie lange soil ich bei euch sein? Wie lange soli ich euch dulden? Bringet mirihn hieher! |
| 18 | Und Jesus bedrauete ihn; und der Teufel fuhr aus von ihm, und der Knabe ward gesund zu derselbigen Stunde. |
| 19 | Da traten zu ihm seine Junger besonders und sprachen: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? |
| 20 | Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Um eures Unglaubens willen. Denn ich sage euch: Wahrlich, so ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so moget ihr sagen zu diesem Berge: Heb' dich von hinnen dorthin! so wird er sich heben, und euch wird nichts unmoglich sein. |
| 21 | Aber diese Art fahrt nicht aus denn durch Beten und Fasten. |
| 22 | Da sie aber ihr Wesen hatten in Galilaa, sprach Jesus zu ihnen: Es ist zukunftig, dad. des Menschen Sohn uberantwortet werde in der Menschen Hande. |
| 23 | Und sie werden ihn toten; und am dritten Tage wird er auferstehen. Und sie wurden sehr betrubt. |
| 24 | Da sie nun gen Kapernaum kamen, gingen zu Petrus, die den Zinsgroschen einnahmen, und sprachen: Pflegt euer Meister nicht den Zinsgroschen zu geben? |
| 25 | Er sprach: Ja. Und als er heimkam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was dunkt dich, Simon? Von wem nehmen die Konige auf Erden den Zoll Oder Zins, von ihren Kindern Oder von den Fremden? |
| 26 | Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei. |
| 27 | Auf dafi aber wir sie nicht argern, so gehe hin an das Meer und wirf die Angel, und den ersten Fisch, der herauffahrt, den nimm; und wenn du seinen Mund auftust, wirstdu einen Stater finden. Denselbigen nimm und gib ihn fur mich und dich. |