Philemon 1
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Paulus, der Gebundene Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder: Philemon, dem Lieben und unserm Gehilfen, |
| 2 | und Appia, der Lieben, und Archippus, unserm Streitgenossen, und der Gemeinde in deinem Flause. |
| 3 | Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Flerrn Jesu Christo! |
| 4 | Ich danke meinem Gott und gedenke dein allezeit in meinem Gebet, |
| 5 | nachdem ich hore von der Liebe und dem Glauben, welchen du hast an den Flerrn Jesum und gegen alle Heiligen, |
| 6 | daß dein Glaube, den wir miteinander haben, in dir kraftig werde durch Erkenntnis alles des Guten, das ihr habt in Christo Jesu. |
| 7 | Wir haben abergrofte Freude und Trostan deiner Liebe; denn die Herzen der Heiligen sind erquicket durch dich, lieber Bruder.. |
| 8 | Darum, wiewohl ich habe grofte Freudigkeit in Christo, dirzu gebieten, was dirziemet, |
| 9 | so will ich doch urn der Liebe willen nur vermahnen, der ich ein solcher bin, namlich ein alter Paulus, nun aber auch ein Gebundener Jesu Christi. |
| 10 | So ermahne ich dich urn meines Sohnes willen, Onesimus, den ich gezeuget habe in meinen Banden, |
| 11 | welcher weiland dir unnutze, nun aber dir und mirwohl nütze ist: den habe ich wiedergesandt. |
| 12 | Du aberwollest ihn, das ist, mein eigen Herz, annehmen. |
| 13 | Denn ich wollte ihn bei mir behalten, daß er mir an deiner Statt dienete in den Banden des Evangeliums; |
| 14 | aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, auf daß dein Gutes nicht ware genotiget, sondern freiwillig. |
| 15 | Vielleicht aber ist er darum eine Zeitlang von dir kommen, daß du ihn ewig wieder hattest, |
| 16 | nun nicht mehr als einen Knecht, sondern mehr denn einen Knecht, einen lieben Bruder, sonderlich mir; wie viel mehr aber dir, beide, nach dem Fleisch und in dem Herrn. |
| 17 | So du nun mich haltst fur deinen Gesellen, so wollest du ihn als mich selbst annehmen. |
| 18 | So er aber dir etwas Schaden getan hat Oder schuldig ist, das rechne mirzu. |
| 19 | Ich, Paulus, hab' es geschrieben mitmeiner Hand; ich will's bezahlen. Ich schweige, daß du dich selbst mir schuldig bist. |
| 20 | Ja, lieber Bruder, gonne mir, daß ich mich an dir erqotze in dem Herrn; erquicke mein Herz in dem Herrn! |
| 21 | Ich hab' aus Zuversicht deines Gehorsams dir geschrieben; denn ich weift, du wirst mehr tun, denn ich sage. |
| 22 | Daneben bereite mir die Herberge; denn ich hoffe, daß ich durch euer Gebet euch geschenket werde. |
| 23 | Es gruliet dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christo Jesu, |
| 24 | Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Gehilfen. |
| 25 | Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit eurem Geist! Amen. |