Proverbs 13
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Ein weiser Sohn laßt sich den Vater zuchtigen; aber ein Spotter gehorchet der Strafe nicht. |
| 2 | Der Frucht des Mundes geneußt man; aber die Verachter denken nur zu freveln. |
| 3 | Wer seinen Mund bewahret, der bewahret sein Leben; wer aber mit seinem Maul herausfahrt, der kommt in Schrecken. |
| 4 | Der Faule begehrt und kriegt's doch nicht; aber die Fleißigen kriegen genug. |
| 5 | Der Gerechte ist der Luge feind; aber der Gottlose schandet und schmahet sich selbst. |
| 6 | Die Gerechtigkeit behutet den Unschuldigen; aber das gottlose Wesen bringet einen zu der Sunde. |
| 7 | Mancher ist arm bei großem Gut; und mancher ist reich bei seiner Armut. |
| 8 | Mit Reichtum kann einer sein Leben erretten; aber ein Armer horet das Schelten nicht. |
| 9 | Das Licht der Gerechten macht frohlich; aber die Leuchte der Gottlosen wird ausloschen. |
| 10 | Unter den Stolzen ist immer Hader; aber Weisheit macht vemunftige Leute. |
| 11 | Reichtum wird wenig, wo man's vergeudet; was man aber zusammenhalt, das wird groß. |
| 12 | Die Hoffnung, die sich verzeucht, angstet das Herz; wenn's aber kommt, das man begehret, das ist ein Baum des Lebens. |
| 13 | Wer das Wort verachtet, der verderbet sich selbst; wer aber das Gebot furchtet, dem wird's vergolten. |
| 14 | Die Lehre des Weisen isteine lebendige Quelle, zu meiden die Stricke des Todes. |
| 15 | Ein guter Rat tut sanft; aber der Verachter Weg bringt Wehe. |
| 16 | Ein Kluger tut alles mit Vernunft; ein Narr aber breitet Narrheit aus. |
| 17 | Ein gottloser Bote bringt Ungluck; aber ein treuer Werber ist heilsam. |
| 18 | Wer Zucht laßt fahren, der hat Armut und Schande; wer sich gerne strafen laßt, wird zu Ehren kommen. |
| 19 | Wenn's kommt, das man begehret, das tut dem Herzen wohl; aber der das Bose meidet, ist den Toren ein Greuel. |
| 20 | Wer mit den Weisen umgehet, der wird weise; wer aber der Narren Geselle ist, der wird Ungluck haben. |
| 21 | Ungluck verfolget die Sunder; aber den Gerechten wird Gutes vergolten. |
| 22 | Der Gute wird erben auf Kindeskind aber des Sunders Gut wird dem Gerechten vorgesparet. |
| 23 | Es ist viel Speise in den Furchen der Armen; aber die unrecht tun, verderben. |
| 24 | Wer seiner Rute schonet, der hasset seinen Sohn; wer ihn aber liebhat, der zuchtiget ihn bald. |
| 25 | Der Gerechte isset, daß seine Seele satt wird; der Gottlosen Bauch aber hat nimmer genug. |
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