Proverbs 15
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Eine linde Antwort stillet den Zorn; aber ein hart Wort richtet Grimm an. |
| 2 | Der Weisen Zunge macht die Lehre lieblich; der Narren Mund speiet eitel Narrheit. |
| 3 | Die Augen des FIERRN schauen an alien Orten beide, die Bosen und Frommen. |
| 4 | Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens; aber eine lugenhaftige macht Herzeleid. |
| 5 | Der Narr lasted die Zucht seines Vaters; wer aber Strafe annimmt, der wird klug werden. |
| 6 | In des Gerechten Flause ist Guts genug aber in dem Einkommen des Gottlosen ist Verderben. |
| 7 | Der Weisen Mund streuet guten Rat; aber der Narren FHerz ist nicht also. |
| 8 | Der Gottlosen Opfer ist dem FIERRN ein Greuel; aber das Gebet der Frommen ist ihm angenehm. |
| 9 | Des Gottlosen Weg ist dem FIERRN ein Greuel; wer aber der Gerechtigkeit nachjagt, der wird geliebet. |
| 10 | Das ist eine bose Zucht, den Weg verlassen; und wer die Strafe hasset, der muß, sterben. |
| 11 | Holle und Verderbnis istvordem FIERRN; wie viel mehr der Menschen Flerzen! |
| 12 | Der Spotter liebt nicht, der ihn straft, und gehet nicht zu den Weisen. |
| 13 | Ein frohlich Herz macht ein frohlich Angesicht; aber wenn das Herz bekummert ist, so fallt auch der Mut. |
| 14 | Ein kluges Herz handelt bedachtiglich; aber die kuhnen Narren regieren narrisch. |
| 15 | Ein Betrubter hat nimmer keinen guten Tag; aber ein guter Mut ist ein taglich Wohlleben. |
| 16 | Es ist besser ein wenig mit der Furcht des FIERRN denn großer Schatz, darin Unruhe ist. |
| 17 | Es ist besser ein Gericht Kraut mit Liebe denn ein gemasteter Ochse mit Haß. |
| 18 | Ein zorniger Mann richtet Hader an; ein Geduldiger aber stillet den Zank. |
| 19 | Der Weg des Faulen istdornig; aber der Weg der Frommen ist wohl gebahnet. |
| 20 | Ein weiser Sohn erfreuet den Vater; und ein narrischer Mensch ist seiner Mutter Schande. |
| 21 | Dem Toren ist die Torheit eine Freude; aber ein verstandiger Mann bleibt auf dem rechten Wege. |
| 22 | Die Anschlage werden zunichte, wo nicht Rat ist; wo aber viel Ratgeber sind, bestehen sie. |
| 23 | Es ist einem eine Freude, wo man ihm richtig antwortet; und ein Wort zu seiner Zeit ist sehr lieblich. |
| 24 | Der Weg des Lebens gehet uberwarts klug zu machen, auf daß man meide die Holle unterwarts. |
| 25 | Der HERR wird das Flaus der Hoffartigen zerbrechen und die Grenze der Witwen bestatigen. |
| 26 | Die Anschlage des Argen sind dem FIERRN ein Greuel; aber trostlich reden die Reinen. |
| 27 | Der Geizige verstoret sein eigen Flaus; wer aber Geschenk hasset, der wird leben. |
| 28 | Das Herz des Gerechten dichtet, was zu antworten ist; aber der Mund der Gottlosen schaumet Boses. |
| 29 | Der HERR ist feme von den Gottlosen; aber der Gerechten Gebet erhoret er. |
| 30 | Freundlicher Anblick erfreuet das Herz; ein gut Gerucht macht das Gebeine fett. |
| 31 | Das Ohr, das da horet die Strafe des Lebens, wird unter den Weisen wohnen. |
| 32 | Wer sich nicht ziehen laßt, der macht sich selbst zunichte; wer aber Strafe horet, der wird klug. |
| 33 | Die Furcht des HERRN ist Zucht zur Weisheit; und ehe man zu Ehren kommt, muß man zuvor leiden. |
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