Proverbs 17
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Es ist ein trockner Bissen, daran man sich genugen laßt, besser denn ein Haus voll Geschlachtetes mit Hader. |
| 2 | Ein kluger Knechtwird herrschen uber unfleißige Erben und wird unter den Brudern das Erbe austeilen. |
| 3 | Wie das Feuer Silber und der Ofen Gold, also prufet der HERR die Herzen. |
| 4 | Ein Boser achtet auf bose Mauler, und ein Falscher gehorcht gerne schadlichen Zungen. |
| 5 | Wer des Durftigen spottet, der hohnet desselben Schopfer; und wer sich seines Unfalls freuet, wird nicht ungestraft bleiben. |
| 6 | Der Alten Krone sind Kindeskinder, und der Kinder Ehre sind ihre Vater. |
| 7 | Esstehet einem Narren nicht wohl an, von hohen Dingen reden, viel weniger einem Fursten, daß er gerne lüget. |
| 8 | Wer zu schenken hat, dem ist's wie ein Edelstein; wo er sich hinkehret, ist er klug geachtet. |
| 9 | Wer Sunde zudeckt, der macht Freundschaft; wer aber die Sache aufrührt, der macht Fursten uneins. |
| 10 | Schelten schreckt mehr an dem Verstandigen denn hundert Schlage an dem Narren. |
| 11 | Ein bitterer Mensch trachtet Schaden zu tun; aber es wird ein grausamer Engel uber ihn kommen. |
| 12 | Es ist besser, einem Baren begegnen, dem die Jungen geraubet sind, denn einem Narren in seiner Narrheit. |
| 13 | Wer Gutes mit Bosem vergilt, von des Hause wird Boses nicht lassen. |
| 14 | Wer Hader anfahet, istgleich, alsder dem Wasser den Damm aufreißt. Laß du vom Hader, ehe du drein gemenget wirst. |
| 15 | Wer den Gottlosen recht spricht und den Gerechten verdammet, die sind beide dem HERRN ein Greuel. |
| 16 | Was soil dem Narren Geld in der Hand, Weisheit zu kaufen, so er doch ein Narr ist? |
| 17 | Ein Freund liebet allezeit, und ein Bruderwird in der Not erfunden. |
| 18 | Es ist ein Narr, der an die Hand gelobet und Burge wird fur seinen Nachsten. |
| 19 | Wer Zank liebt, der liebt Sunde; und wer seine Tur hoch macht, ringet nach Ungluck. |
| 20 | Ein verkehrt Herz findet nichts Gutes, und der verkehrter Zunge ist, wird in Ungluck fallen. |
| 21 | Wer einen Narren zeuget, der hat Gramen, und eines Narren Vater hat keine Freude. |
| 22 | Ein frohlich Herz macht das Leben lustig; aber ein betrubter Mut vertrocknet das Gebeine. |
| 23 | Der Gottlose nimmt heimlich gem Geschenke, zu beugen den Weg des Rechts. |
| 24 | Ein Verstandiger gebardet weislich; ein Narr wirft die Augen hin und her. |
| 25 | Ein narrischer Sohn ist seines Vaters Trauern und Betrubnis seiner Mutter, die ihn geboren hat. |
| 26 | Es ist nicht gut, daß man den Gerechten schindet, den Fursten zu schlagen, der recht regieret. |
| 27 | Ein Vernunftiger maßiget seine Rede, und ein verstandiger Mann ist eine teure Seele. |
| 28 | Ein Narr, wenn er schwiege, wurde auch weise gerechnet und verstandig, wenn er das Maul hielte. |
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