Proverbs 17
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| v | Zurcher1931 |
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| 1 | Besser ein trocken Stück Brot mit Frieden / als ein Haus voll Opferfleisch mit Zank. / (a) Spr 15:17 |
| 2 | Ein kluger Sklave wird Herr werden über den liederlichen Sohn / und inmitten der Brüder das Erbe teilen. / |
| 3 | Wie der Schmelztiegel das Silber und der Ofen das Gold, / so prüft der Herr die Herzen. / (a) Ps 7:10; 66:10; Jer 17:10 |
| 4 | Der Bösewicht achtet auf heillose Lippe, / und Falschheit horcht auf verderbliche Zunge. / |
| 5 | Wer des Armen spottet, der schmäht dessen Schöpfer, / und wer sich an Unglück freut, bleibt nicht ungestraft. / (a) Spr 14:31 |
| 6 | Die Krone der Alten sind Kindeskinder, / und der Stolz der Kinder sind ihre Väter. / |
| 7 | Treffliche Rede passt nicht zum Toren, / wieviel weniger Lügenrede zum Edlen. / |
| 8 | Als Glücksstein gilt das Bestechungsgeschenk dem Geber; / wohin er sich wendet, da hat er Erfolg. / (1) Edelsteinen wurde im Altertum vielfach Zauberwirkung zugeschrieben. (a) Spr 18:16 |
| 9 | Wer Liebe sucht, deckt Fehler zu; / wer eine Sache weiter erzählt, vertreibt den Freund. / |
| 10 | Beim Verständigen wirkt der Tadel tiefer / als hundert Stockschläge beim Toren. / |
| 11 | Nur nach Empörung trachtet der Böse; / aber ein grausamer Bote wird ihm gesandt. / |
| 12 | Lieber einer Bärin begegnen, der man die Jungen geraubt, / als einem Toren in seinem Unverstand. / |
| 13 | Wer Gutes mit Bösem vergilt, / von dessen Haus weicht das Unglück nicht. / |
| 14 | Wer Streit anfängt, ist wie einer, der Wasser ausbrechen lässt; / drum, ehe der Streit losbricht, lass ab! / |
| 15 | Wer den Schuldigen freispricht und wer den Unschuldigen verdammt, / ein Greuel sind sie dem Herrn alle beide. / (a) 2Mo 23:7; Jes 5:23 |
| 16 | Was soll auch in der Hand des Toren das Geld, um Weisheit zu kaufen, / wo er doch keinen Verstand hat? / |
| 17 | Zu jeder Zeit liebt der (wahre) Freund; / in der Not wird er als Bruder geboren. / |
| 18 | Ein Mensch ohne Verstand ist, wer sich durch Handschlag verpflichtet, / wer Bürgschaft leistet bei seinem Nächsten. / (a) Spr 6:1-5 |
| 19 | Wer Zank liebt, der liebt Frevel; / wer seine Türe zu hoch macht, will den Einsturz. / (a) Spr 11:2; 16:18; 18:12 |
| 20 | Wer falschen Herzens ist, findet kein Glück; / ins Unglück gerät, wer arglistig ist mit der Zunge. / |
| 21 | Wer einen Narren erzeugt, dem gereicht es zum Kummer; / keine Freude erlebt der Vater eines Toren. / |
| 22 | Ein fröhliches Herz ist die beste Arznei; / ein gedrücktes Gemüt dörrt das Gebein aus. / (a) Spr 12:25 |
| 23 | Verstohlene Geschenke nimmt der Gottlose an, / den Gang des Rechtes zu beugen. / |
| 24 | Das Angesicht des Verständigen schaut auf die Weisheit, / die Augen des Toren schweifen ans Ende der Welt. / |
| 25 | Ein törichter Sohn ist ein Verdruss für den Vater / und für die Mutter ein bitterer Gram. / (a) Spr 10:1; 17:21; 19:13 |
| 26 | Den Unschuldigen zu büssen, schon das ist nicht gut; / Edle zu schlagen, geht wider das Recht. / |
| 27 | Wer Einsicht hat, hält mit seinen Worten zurück, / und der Kaltblütige ist ein verständiger Mann. / (a) Spr 10:19 |
| 28 | Auch der Tor kann für weise gelten, solange er schweigt, / für verständig, wenn er seine Lippen verschliesst. / |
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