Proverbs 20
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Der Wein macht lose Leute und stark Getrank macht wild; wer dazu Lust hat, wird nimmer weise. |
| 2 | Das Schrecken des Konigs ist wie das Brüllen eines jungen Lowen; wer ihn erzurnet, der sundiget wider sein Leben. |
| 3 | Es ist dem Mann eine Ehre, vom Hader bleiben; aber die gerne hadern, sind allzumal Narren. |
| 4 | Urn der Kalte willen will der Faule nicht pflugen; so muli er in der Ernte betteln und nichts kriegen. |
| 5 | Der Rat im Herzen eines Mannes ist wie tiefe Wasser; aber ein Verstandiger kann's merken, was er meinet. |
| 6 | Viele Menschen werden fromm geruhmet; aber wer will finden einen, der rechtschaffen fromm sei? |
| 7 | Ein Gerechter, der in seiner Frommigkeit wandelt, des Kindern wird's wohlgehen nach ihm. |
| 8 | Ein Konig, der auf dem Stuhl sitzt zu richten, zerstreuet alles Arge mit seinen Augen. |
| 9 | Wer kann sagen: Ich bin rein in meinem Herzen und lauter von meiner Sunde? |
| 10 | Mancherlei Gewicht und Mali ist beides Greuel dem HERRN. |
| 11 | Auch kennet man einen Knaben an seinem Wesen, ob er fromm und redlich werden will. |
| 12 | Ein horend Ohr und sehend Auge, die macht beide der HERR. |
| 13 | Liebe den Schlaf nicht, daß du nicht arm werdest; lali deine Augen wacker sein, so wirst du Brots genug haben. |
| 14 | Bose, bose! spricht man, wenn man's hat; aber wenn's weg ist, so rühmet man es denn. |
| 15 | Es ist Gold und viel Perlen; aber ein vernunftiger Mund ist ein edel Kleinod. |
| 16 | Nimm dem sein Kleid, der fur einen anderen Burge wird, und pfande ihn urn des Unbekannten willen. |
| 17 | Das gestohlene Brot schmecktjedermann wohl; aber hernach wird ihm der Mund voll Kieseling werden. |
| 18 | Anschlage bestehen, wenn man sie mit Rat führet; und Krieg soli man mit Vernunft führen. |
| 19 | Sei unverworren mit dem, der Heimlichkeit offenbart, und mit dem Verleumder und mit dem falschen Maul. |
| 20 | Wer seinem Vater und seiner Mutter flucht, des Leuchte wird verloschen mitten in Finsternis. |
| 21 | Das Erbe, danach man zuerst sehr eilet, wird zuletzt nicht gesegnet sein. |
| 22 | Sprich nicht: Ich will Boses vergelten. Harre des HERRN, der wird dir helfen. |
| 23 | Mancherlei Gewicht ist ein Greuel dem HERRN, und eine falsche Waage ist nicht gut. |
| 24 | Jedermanns Gange kommen vom HERRN. Welcher Mensch verstehet seinen Weg? |
| 25 | Es ist dem Menschen ein Strick, das Heilige lastern und danach Gelubde suchen. |
| 26 | Ein weiser Konig zerstreuet die Gottlosen und bringet das Rad liber sie. |
| 27 | Die Leuchte des HERRN ist des Menschen Odem; die gehet durchs ganze Herz. |
| 28 | Fromm und wahrhaftig sein behuten den Konig, und sein Thron bestehet durch Frommigkeit. |
| 29 | Der Junglinge Starke ist ihr Preis; und grau Haar ist der Alten Schmuck. |
| 30 | Man muli dem Bosen wehren mit harter Strafe und miternsten Schlagen, die man fuhlet. |