Proverbs 21
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| v | Zurcher1931 |
|---|---|
| 1 | Wasserbächen gleicht das Herz des Königs in der Hand des Herrn; / er leitet es, wohin er nur will. / |
| 2 | Den Menschen dünkt sein Weg stets recht; / aber der Herr prüft die Herzen. / (a) Spr 16:2 |
| 3 | Recht und Gerechtigkeit üben / gefällt dem Herrn besser als Opfer. / (a) 1Sa 15:22; Hos 6:6 |
| 4 | Hochmütig die Augen und aufgeblasen der Sinn - / die Leuchte der Gottlosen ist Sünde. / |
| 5 | Die Pläne des Fleissigen bringen lauter Gewinn; / wer sich übereilt, hat nur Verlust. / (a) Spr 10:4; 13:4 |
| 6 | Wer Schätze erwirbt mit falscher Zunge, / jagt Nichtigem nach hinein in Fallstricke des Todes. - (a) Spr 10:2 |
| 7 | Die Gottlosen reisst ihre Gewalttätigkeit mit fort; / denn sie wollen nicht tun, was recht ist. / |
| 8 | Vielgewunden ist der Weg des schuldbelasteten Mannes, / aber das Tun des Reinen ist gerade. / |
| 9 | Besser auf der Zinne des Daches wohnen / als mit einem zänkischen Weib in gemeinsamem Hause. / (a) Spr 25:24; 27:15 |
| 10 | Die Gier des Gottlosen trachtet nach Bösem, / und sein Nächster findet bei ihm kein Erbarmen. / |
| 11 | Büsst man den Spötter, so werden Unverständige weise; / ein Weiser aber nimmt schon Einsicht an, wenn er belehrt wird. / (a) Spr 19:25 |
| 12 | Der Gerechte hat acht auf sein Haus, / Frevel aber stürzt die Frevler ins Verderben. / |
| 13 | Wer sein Ohr verschliesst vor dem Schreien der Armen, / der wird auch nicht erhört, wenn er selber schreit. / |
| 14 | Eine heimliche Gabe beschwichtigt den Zorn, / ein verstohlenes Geschenk den heftigsten Grimm. / (a) Spr 17:8; 18:16 |
| 15 | Dem Gerechten ist's Freude, wenn Recht geschafft wird, / den Übeltätern aber ist es ein Schrecken. / |
| 16 | Ein Mensch, der abirrt vom Wege der Einsicht, / wird (bald) in der Versammlung der Schatten ruhen. / |
| 17 | Wer Lustbarkeit liebt, verfällt dem Mangel; / wer Wein und Salböl liebt, wird nicht reich. / (a) Spr 23:21 |
| 18 | Der Gottlose wird Lösegeld für den Frommen, / an die Stelle der Redlichen muss der Treulose treten. / (a) Spr 11:8 |
| 19 | Besser in der Einöde hausen / als bei zänkischem, grämlichem Weibe. / (a) Spr 25:24; 27:15 |
| 20 | Ein köstlicher Schatz bleibt in der Behausung des Weisen, / aber der törichte Mensch vergeudet ihn. / |
| 21 | Wer sich der Frömmigkeit und Güte befleisst, / der findet Leben und Ehre. / |
| 22 | Ein Weiser ersteigt die Stadt der Starken / und stürzt die Wehr, auf die sie vertraut. / |
| 23 | Wer seinen Mund und seine Zunge behütet, / der behütet sein Leben vor mancher Gefahr. / |
| 24 | Spötter wird genannt, wer übermütig, vermessen ist, / wer in masslosem Übermut handelt. / |
| 25 | Dem Faulen bringt sein Wünschen den Tod; / denn seine Hände wollen nicht arbeiten. / |
| 26 | Der Ungerechte ist immer voll Gier, / der Gerechte gibt und hält nicht zurück. / |
| 27 | Das Opfer der Gottlosen ist ein Greuel; / wieviel mehr, wenn es einer für eine Schandtat bringt. / (a) Spr 15:8 |
| 28 | Der falsche Zeuge soll umkommen; / wer Ohrenzeuge gewesen ist, mag immerzu reden. / (a) Spr 19:5 9 |
| 29 | Der Gottlose zeigt ein starkes Gesicht, / der Fromme aber einen festen Wandel. / (1) d.h. freches. |
| 30 | Keine Weisheit, keine Einsicht, kein Ratschlag kann bestehen / gegenüber dem Herrn. / |
| 31 | Das Ross ist gerüstet für den Tag der Schlacht; / aber der Sieg kommt vom Herrn. / |