Proverbs 23
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Wenn du sitzest und issest mit einem Herrn, so merke, wen du vor dir hast, |
| 2 | und setze ein Messer an deine Kehle, willst du das Leben behalten. |
| 3 | Wünsche dir nicht seiner Speise, denn es ist falsch Brot. |
| 4 | Bemühe dich nicht, reich zu werden, und Laß ab von deinen Fundlein! |
| 5 | laß deine Augen nicht fliegen dahin, das du nicht haben kannst; denn dasselbe macht ihm Flugel wie ein Adler und fleugt gen Himmel. |
| 6 | 18 nicht Brot bei einem Neidischen und wünsche dir seiner Speise nicht. |
| 7 | Denn wie ein Gespenst ist er inwendig. Er spricht: 18 und trink! und sein Herz ist doch nicht an dir. |
| 8 | Deine Bissen, die du gegessen hattest mußt du ausspeien und mußt deine freundlichen Worte verloren haben. |
| 9 | Rede nicht vor des Narren Ohren; denn er verachtet die Klugheit deiner Rede. |
| 10 | Treibe nicht zuruck die vorigen Grenzen und gehe nicht auf der Waisen Acker! |
| 11 | Denn ihr Erloser ist machtig; der wird ihre Sache wider dich ausführen. |
| 12 | Gib dein Herzzur Zucht und deine Ohren zu vernunftiger Rede. |
| 13 | laß nicht ab, den Knaben zu zuchtigen; denn wo du ihn mit der Rute hauest, so darf man ihn nicht toten. |
| 14 | Du hauest ihn mit der Rute; aber du errettest seine Seele von der Holle. |
| 15 | Mein Sohn, so du weise bist, so freuet sich auch mein Herz; |
| 16 | und meine Nieren sind froh, wenn deine Lippen reden, was recht ist. |
| 17 | Dein Herz folge nicht den Sundern, sondern sei taglich in der Furcht des HERRN. |
| 18 | Denn es wird dir hernach gut sein und dein Warten wird nicht fehlen. |
| 19 | Hore, mein Sohn, und sei weise und richte dein Herz in den Weg. |
| 20 | Sei nicht unter den Saufern und Schlemmern; |
| 21 | denn die Saufer und Schlemmer verarmen, und ein Schlafer mu8 zerrissene Kleider tragen. |
| 22 | Gehorche deinem Vater, der dich gezeugt hat, und verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt wird! |
| 23 | Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht, Weisheit, Zucht und Verstand. |
| 24 | Ein Vater des Gerechten freuet sich, und wer einen Weisen gezeugt hat, ist frohlich daruber. |
| 25 | Laß sich deinen Vater und deine Mutter freuen und frohlich sein, die dich gezeuget hat. |
| 26 | Gib mir, mein Sohn, dein Herz und Laß deinen Augen meine Wege wohlgefallen. |
| 27 | Denn eine Hure ist eine tiefe Grube, und die Ehebrecherin ist eine enge Grube. |
| 28 | Auch lauert sie wie ein Rauber und die Frechen unter den Menschen sammelt sie zu sich. |
| 29 | Wo ist Weh? Wo ist Leid? Wo ist Zank? Wo ist Klagen? Wo sind Wunden ohne Ursache? Wo sind rote Augen? |
| 30 | Namlich, wo man beim Wein liegt und kommt auszusaufen, was eingeschenkt ist. |
| 31 | Siehe den Wein nicht an, daß er so rot ist und im Glase so schon stehet. Er gehet glatt ein; |
| 32 | aber danach beißt er wie eine Schlange und sticht wie eine Otter. |
| 33 | So werden deine Augen nach andern Weibern sehen, und dein Herz wird verkehrte Dinge reden, |
| 34 | und wirst sein wie einer, der mitten im Meer schlaft, und wie einer schlaft oben auf dem Mastbaum. |
| 35 | Sie schlagen mich, aber es tut mir nicht weh; sie klopfen mich, aber ich fühle es nicht. Wann will ich aufwachen, daß ich's mehr treibe? |