Proverbs 25
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Dies sind auch Sprüche Salomos, die hinzugesellt haben die Manner Hiskias, des Konigs Judas. |
| 2 | Es ist Gottes Ehre, eine Sache verbergen; aber der Konige Ehre ist's, eine Sache erforschen. |
| 3 | Der Himmel ist hoch und die Erde tief; aber der Konige Herz ist unerforschlich. |
| 4 | Man tue den Schaum vom Silber, so wird ein rein Gefaß draus. |
| 5 | Man tue gottlos Wesen vom Konige, so wird sein Thron mit Gerechtigkeit bestatiget. |
| 6 | Prange nicht vor dem Konige und tritt nicht an den Ort der Großen. |
| 7 | Denn es ist dir besser, daß man zu dir sage: Tritt hie herauf! denn daß du vor dem Fursten geniedriget wirst, daß deine Augen sehen müssen. |
| 8 | Fahre nicht bald heraus zu zanken; denn was willst du hernach machen, wenn du deinen Nachsten geschandet hast? |
| 9 | Handle deine Sache mit deinem Nachsten und offenbare nicht eines andern Heimlichkeit, |
| 10 | auf daß dir's nicht übel spreche, der es horet, und dein boses Gerucht nimmer ablasse. |
| 11 | Ein Wort, geredet zu seiner Zeit, ist wie guldene Apfel in silbernen Schalen. |
| 12 | Wereinen Weisen straft, der ihm gehorcht, das ist wie ein gulden Stirnband und gulden Halsband. |
| 13 | Wie die Kalte des Schnees zur Zeit der Ernte, so ist ein getreuer Bote dem, der ihn gesandt hat und erquickt seines Herrn Seele. |
| 14 | Wer viel geredet und halt nicht, der ist wie Wolken und Wind ohne Regen. |
| 15 | Durch Geduld wird ein Furst versohnet, und eine linde Zunge bricht die Hartigkeit. |
| 16 | Findest du Honig, so iß sein genug, daß du nicht zu satt werdest und speiest ihn aus. |
| 17 | Entzeuch deinen Fuß vom Hause deines Nachsten, er mochte dein überdrüssig und dir gram werden. |
| 18 | Wer wider seinen Nachsten falsch Zeugnis redet, der ist ein Spieß, Schwert und scharfer Pfeil. |
| 19 | Die Hoffnung des Verachters zur Zeit der Not ist wie ein fauler Zahn und gleitender Fuß. |
| 20 | Wer einem bosen Herzen Lieder singet, das ist wie ein zerrissen Kleid im Winter und Essig auf der Kreide. |
| 21 | Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot; durstet ihn, so tranke ihn mit Wasser. |
| 22 | Denn du wirst Kohlen auf sein Haupt haufen; und der HERR wird dir's vergelten. |
| 23 | Der Nordwind bringet Ungewitter, und die heimliche Zunge macht sauer Angesicht. |
| 24 | Es ist besser im Winkel auf dem Dache sitzen denn bei einem zankischen Weibe in einem Hause beisammen. |
| 25 | Ein gut Gerucht aus fernen Landen in wie kalt Wasser einer durstigen Seele. |
| 26 | Ein Gerechter, der vor einem Gottlosen fallt, ist wie ein trüber Brunnen und verderbte Quelle. |
| 27 | Wer zu viel Honig isset, das ist nicht gut; und wer schwere Dinge forschet, dem wird's zu schwer. |
| 28 | Ein Mann, der seinen Geist nicht halten kann, ist wie eine offene Stadt ohne Mauern. |