Proverbs 25
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| v | Zurcher1931 |
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| 1 | AUCH dies sind Sprüche Salomos, welche die Männer Hiskias, des Königs von Juda, gesammelt haben. |
| 2 | Gottes Ehre ist es, eine Sache zu verbergen; / der Könige Ehre ist es, eine Sache zu ergründen. / |
| 3 | Wie die Höhe des Himmels und die Tiefe der Erde, / so ist auch der Könige Herz unergründlich. / |
| 4 | Werden die Schlacken vom Silber geschieden, / so gelingt dem Goldschmied ein Gerät: / |
| 5 | wird der Frevler beseitigt durch königlichen Spruch, / so gewinnt der Thron Bestand durch Gerechtigkeit. / (a) Spr 16:12 |
| 6 | Masse dir nicht Ehre an vor dem König, / und stelle dich nicht an den Platz der Grossen; / |
| 7 | denn besser, man sagt zu dir: "Komm hier herauf!" / als dass man dich vor dem Fürsten herabsetzt. / Wenn deine Augen etwas gesehen haben, / (a) Lu 14:8-10 |
| 8 | bringe es nicht alsbald vor Gericht; / denn was willst du zuletzt machen, / wenn dich der andre beschämt? / |
| 9 | Mache deinen Handel aus mit deinem Nächsten, / aber eines andern Geheimnis verrate nicht, / |
| 10 | damit dich nicht schmähe, wer es hört, / und nicht böse Nachrede auf dir bleibe. / |
| 11 | Wie goldene Äpfel in silbernen Schalen / ist ein Wort, geredet zur rechten Zeit. / (1) die Wiedergabe des V. ist unsicher. Andre übertragen, z.T. nach der grÜs: "Wie goldene Zieraten auf silbernen Schmuckstücken / ist ein Wort, geredet zu Zuverlässigen." (a) Spr 15:23 |
| 12 | Ein goldener Ring, ein kostbares Kleinod / ist ein weiser Warner dem hörenden Ohr. / |
| 13 | Wie kühlender Schnee am Erntetag / ist ein zuverlässiger Bote dem, der ihn sendet; / er erquickt das Herz seines Herrn. / |
| 14 | Wolken und Wind, und doch kein Regen - / so ist ein Mann, der mit Gaben prahlt und nie gibt. / |
| 15 | Mit Langmut kann man den Fürsten bereden, / und eine gelinde Zunge zerbricht Knochen. / (a) Spr 15:1; 16:14 |
| 16 | Findest du Honig, so iss nicht mehr, als für dich hinreicht; / sonst bekommst du ihn satt und speist ihn aus. / |
| 17 | Setze nur selten den Fuss ins Haus deines Nächsten; / sonst bekommt er dich satt und hasst dich. / |
| 18 | Hammer und Schwert und scharfer Pfeil - / so ist ein Mann, der den Nächsten falsch anklagt. / |
| 19 | Ein böser Zahn und ein wankender Fuss - / so ist der Treulose am Tage der Not. / |
| 20 | Wie Essig, auf eine Wunde gegossen, / so wirkt, wer Lieder singt einem missmutigen Herzen. / (1) die grÜs. fügt hier noch folgenden Vers bei: "Wie die Motte am Kleid und der Wurm am Holz, / so frisst der Kummer am Herzen des Mannes." |
| 21 | Wenn deinen Feind hungert, so speise ihn, / dürstet ihn, so gib ihm zu trinken; / (a) Mt 5:44 |
| 22 | so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln, / und der Herr wird es dir vergelten. / |
| 23 | Der Nordwind bringt Regen, / heimliches Geschwätz verdriessliche Gesichter. / |
| 24 | Besser auf der Zinne des Daches wohnen / als mit einem zänkischen Weib im gemeinsamen Hause. / (a) Spr 21:9 19 |
| 25 | Kühler Trunk für eine lechzende Seele / ist gute Kunde aus fernem Lande. / |
| 26 | Wie ein getrübter Quell, ein verdorbener Brunnen, / so der Fromme, der vor dem Gottlosen wankt. / |
| 27 | Zuviel Honig essen ist nicht gut; / drum sei sparsam mit ehrenden Worten. / |
| 28 | Wie eine Stadt mit durchbrochenem Wall / ist der Mann, der sich selbst nicht beherrscht. / |