Proverbs 28
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| v | Zurcher1931 |
|---|---|
| 1 | Der Frevler flieht, auch wenn ihn niemand verfolgt, / der Gerechte aber ist unerschrocken wie ein Löwe. / (a) 3Mo 26:36; Jes 30:17 |
| 2 | Durch (eigne) Schuld bekommt ein Land viele Herren, / aber durch einen Mann von Vernunft und Einsicht gewinnt das Recht langen Bestand. (1) die grÜs., der ein nur wenig verschiedener hebrT. zugrunde liegt, lautet: "Durch die Schuld des Ruchlosen werden Streitigkeiten entfacht, / ein verständiger Mann aber löscht sie." |
| 3 | Ein gottloser Mensch, der die Geringen bedrückt, / ist wie ein Regen, der wegschwemmt, aber kein Brot bringt. / |
| 4 | Die von der Belehrung lassen, preisen den Gottlosen; / die aber die Belehrung bewahren, bekämpfen ihn. / |
| 5 | Böse Menschen verstehen nicht, was recht ist; / die aber den Herrn suchen, verstehen alles. / |
| 6 | Besser ein Armer, der unsträflich wandelt, / als ein Reicher, der krumme Wege geht. / (a) Spr 19:1 |
| 7 | Wer die Belehrung bewahrt, ist ein verständiger Sohn; / wer aber mit Schlemmern umgeht, macht seinem Vater Schande. / |
| 8 | Wer sein Vermögen durch Zins und Zuschlag vermehrt, / sammelt es für den, der sich der Armen erbarmt. / (a) Spr 13:22; 3Mo 25:37; Ps 15:5; 39:7; Hes 18:17 |
| 9 | Wer sein Ohr abwendet, um die Belehrung nicht zu hören, / dessen Gebet sogar ist ein Greuel. / (a) Spr 15:8 |
| 10 | Wer Rechtschaffene irreführt auf bösen Weg, / der fällt in die eigne Grube, / die Unsträflichen aber gelangen zu Glück. / (a) Spr 26:27; Pre 10:8 |
| 11 | Der Reiche dünkt sich selbst weise zu sein; / aber ein Geringer, der einsichtig ist, ergründet ihn. / |
| 12 | Wenn die Frommen triumphieren, so ist es ein herrliches Fest; / wenn aber die Gottlosen hochkommen, / halten sich die Leute versteckt. / (a) Spr 11:10; V 28; 29:2 |
| 13 | Wer seine Sünden verhehlen will, kommt nicht zum Ziel, / wer sie aber bekennt und lässt, der findet Erbarmen. / (a) Ps 32:3-5 |
| 14 | Wohl dem Menschen, der allezeit in der Furcht (Gottes) bleibt! / Wer aber sein Herz verhärtet, gerät ins Unglück. / |
| 15 | Ein knurrender Löwe, ein gieriger Bär / ist ein gottloser Herrscher für ein armes Volk. / |
| 16 | Je ärmer ein Fürst an Verstand ist, / desto reicher ist er an Bedrückung; / der aber Erpressung hasst, wird lange leben. / |
| 17 | Ein Mensch, der von Blutschuld gedrückt ist, / flieht zur Grube; man helfe ihm nicht auf. / |
| 18 | Wer unsträflich wandelt, erfährt (göttliche) Hilfe; / wer krumme Wege geht, fällt in die Grube. / |
| 19 | Wer sein Feld bebaut, der hat Brot die Fülle; / doch Armut die Fülle hat, wer nichtigen Dingen nachjagt. / (a) Spr 12:11 |
| 20 | Ein Mann von Treu und Glauben wird vielfach gesegnet; / wer aber schnell reich werden will, bleibt nicht ungestraft. / (a) Spr 13:11; 20:21 |
| 21 | Es ist nicht gut, die Person anzusehen, / schon für einen Bissen Brot kann sich einer verfehlen. / (a) Spr 18:5; 24:23 |
| 22 | Nach Reichtum hastet ein scheelsüchtiger Mann / und bedenkt nicht, dass Mangel über ihn kommen wird. / |
| 23 | Wer einen andern zurechtweist, der findet zuletzt / mehr Dank als der Schmeichler. / |
| 24 | Wer Vater oder Mutter beraubt und meint, / er tue nicht Unrecht, der ist ein Geselle des Bösewichts. / |
| 25 | Der Habgierige erregt Streit; / wer aber auf den Herrn vertraut, wird reichlich gelabt. / |
| 26 | Wer sich auf seinen Verstand verlässt, ist ein Tor; / wer aber in Weisheit wandelt, der wird gerettet. / (a) Spr 3:5 |
| 27 | Wer dem Armen gibt, muss nicht Mangel leiden; / wer aber seine Augen verhüllt, wird viel verflucht. / (a) Spr 19:17; 22:9; 5Mo 15:7 |
| 28 | Wenn die Gottlosen hochkommen, verbergen sich die Leute; / gehen sie aber zugrunde, so gelangen die Frommen zur Macht. / (1) V. 12 |