Proverbs 29
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Wer wider die Strafe halsstarrig, ist, der wird plotzlich verderben ohne aile Hilfe. |
| 2 | Wenn der Gerechten viel ist, freuet sich das Volk; wenn aber der Gottlose herrschet, seufzet das Volk. |
| 3 | Wer Weisheit liebet, erfreuet seinen Vater; wer aber mit Huren sich nahret, kommt um sein Gut. |
| 4 | Ein Konig richtet das Land auf durchs Recht; ein Geiziger aber verderbet es. |
| 5 | Wer mit seinem Nachsten heuchelt, der breitet ein Netz zu seinen Fußtapfen. |
| 6 | Wenn ein Boser sundiget, verstrickt er sich selbst; aber ein Gerechter freuet sich und hat Wonne. |
| 7 | Der Gerechte erkennet die Sache der Armen; der Gottlose achtet keine Vernunft. |
| 8 | Die Spotter bringen frechlich eine Stadt in Ungluck; aber die Weisen stillen den Zorn. |
| 9 | Wenn ein Weiser mit einem Narren zu handeln kommt, er züme Oder lache, so hat er nicht Ruhe. |
| 10 | Die Blutgierigen hassen den Frommen; aber die Gerechten suchen seine Seele. |
| 11 | Ein Narr schuttet seinen Geist gar aus; aber ein Weiser halt an sich. |
| 12 | Ein Herr, der zu Lugen Lust hat, des Diener sind aile gottlos. |
| 13 | Arme und Reiche begegnen einander; aber beider Augen erleuchtet der HERR. |
| 14 | Ein Konig, der die Armen treulich richtet, des Thron wird ewiglich bestehen. |
| 15 | Rute und Strafe gibt Weisheit; aberein Knabe, ihm selbst gelassen, schandet seine Mutter. |
| 16 | Wo viel Gottlose sind, da sind viel Sunden; aberdie Gerechten werden ihren Fall erleben. |
| 17 | Zuchtige deinen Sohn, so wird erdich ergotzen und wird deiner Seele sanft tun. |
| 18 | Wenn die Weissagung aus ist, wird das Volk wild und wust; wohl aber dem, der das Gesetz handhabet! |
| 19 | Ein Knecht laftt sich mit Worten nicht zuchtigen; denn ob er's gleich verstehet, nimmt er sich's doch nicht an. |
| 20 | Siehest du einen schnell zu reden, da ist an einem Narren mehr Hoffnung denn an ihm. |
| 21 | Wenn ein Knecht von Jugend auf zartlich gehalten wird, so will er danach ein Junker sein. |
| 22 | Ein zorniger Mann richtet Hader an, und ein Grimmiger tut viel Sünde. |
| 23 | Die Hoffart des Menschen wird ihn sturzen; aber der Demutige wird Ehre empfahen. |
| 24 | Wer mit Dieben teil hat, hort fluchen und sagt's nicht an, der hasset sein Leben. |
| 25 | Vor Menschen sich scheuen, bringet zu Fall; wer sich aber auf den HERRN verlasset, wird beschutzt. |
| 26 | Viele suchen das Angesicht eines Fursten; aber eines jeglichen Gericht kommt vom FIERRN. |
| 27 | Ein ungerechter Mann ist dem Gerechten ein Greuel, und wer rechtes Weges ist, der ist des Gottlosen Greuel. |
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