Proverbs 5
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| v | Zurcher1931 |
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| 1 | MERKE, mein Sohn, auf meine Weisheit, / meiner Einsicht neige dein Ohr, / |
| 2 | dass du kluge Ratschläge behaltest / und deine Lippen Erkenntnis bewahren. / |
| 3 | Denn von Honigseim triefen die Lippen der Fremden, / und glätter als Öl ist ihr Gaumen. / (1) gemeint ist die Ehefrau eines andern. (a) Spr 2:16; 6:24 |
| 4 | Zuletzt aber ist sie bitter wie Wermut, / scharf wie ein zweischneidig Schwert. / |
| 5 | Ihre Füsse gehen hinunter zum Tod, / ihre Schritte streben der Unterwelt zu. / (a) Spr 7:27 |
| 6 | Den geraden Weg des Lebens schlägt sie nicht ein, / ihre Pfade gehen irre, ohne dass sie es merkt. / |
| 7 | So höre mich denn, mein Sohn, / und weiche nicht von den Worten meines Mundes. / |
| 8 | Halte fern von ihr deinen Weg / und nahe dich nicht der Tür ihres Hauses, / |
| 9 | damit du nicht andern dein Gut geben musst, / einem Grausamen (den Ertrag) deiner Jahre, / |
| 10 | dass nicht Fremde sich sättigen an deinem Vermögen / und dein sauer Erworbenes ins Haus eines andern komme, / |
| 11 | dass du nicht zuletzt seufzen müssest, / wenn dir Leib und Fleisch dahinschwindet, / |
| 12 | und sagest: "Ach, dass ich die Zucht gehasst habe, / dass mein Herz die Warnung missachtet hat! / |
| 13 | dass ich nicht auf meine Erzieher gehört / und meinen Lehrern das Ohr nicht geliehen! / |
| 14 | Beinahe wäre ich ganz ins Unglück geraten / inmitten der Versammlung und der Gemeinde." |
| 15 | Trinke Wasser aus deiner Zisterne / und frischen Trunk aus dem eignen Brunnen. / |
| 16 | Sollen deine Quellen auf die Gasse strömen, / auf die freien Plätze deine Wasserbäche? |
| 17 | Dir allein sollen sie gehören, / nicht Fremden zugleich mit dir. / |
| 18 | Dein Brunnquell sei gesegnet, / und du freue dich des Weibes deiner Jugend! / |
| 19 | Die liebliche Hindin, die anmutige Gazelle, / sie sei deine Genossin! / Ihre Liebe soll dich allezeit sättigen, / an ihrer Liebkosung magst du dich immer berauschen. / (a) Pre 9:9 |
| 20 | Warum wolltest du dich an einer andern berauschen, / den Busen einer Fremden umfangen? / |
| 21 | Denn eines jeden Weg ist dem Herrn offenbar, / er hat acht auf alle seine Bahnen. / (a) Hio 34:21 |
| 22 | Der Gottlose verfängt sich in seiner eignen Schuld, / wird festgehalten von den Stricken seiner Sünde. / |
| 23 | Aus Mangel an Zucht geht er zugrunde, / ob seiner grossen Torheit taumelt er hin. |
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