Psalms 104
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Lobe den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr herrlich; du bist schon und prachtig geschmuckt. |
| 2 | Licht ist dein Kleid, das du anhast. Du breitest aus den Himmel wie einen Teppich; |
| 3 | du wdlbest es oben mit Wasser; du fahrest auf den Wolken wie auf einem Wagen und gehest auf den Fittichen des Windes |
| 4 | der du machest deine Engel zu Winden und deine Diener zu Feuerflammen; |
| 5 | derdu das Erdreich grundest auf seinen Boden, dafi es bleibt immer und ewiglich. |
| 6 | Mit der Tiefe deckest du es wie mit einem Kleid, und Wasser stehen uber den Bergen. |
| 7 | Aber von deinem Schelten fliehen sie, von deinem Donnerfahren sie dahin. |
| 8 | Die Berge gehen hoch hervor, und die Breiten setzen sich herunter zum Ort, den du ihnen gegrundet hast. |
| 9 | Du hast eine Grenze gesetzt, daruber kommen sie nicht, und müssen nicht wiederum das Erdreich bedecken. |
| 10 | Du lassest Brunnen quellen in den Grunden, daß die Wasser zwischen den Bergen hinflieften, |
| 11 | daß alle Tiere auf dem Felde trinken und das Wild seinen Durst losche. |
| 12 | An denselben sitzen die Vogel des Himmels und singen unter den Zweigen. |
| 13 | Du feuchtest die Berge von oben her; du machest das Land voll Fruchte, die du schaffest. |
| 14 | Du lassest Gras wachsen fur das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, daß du Brot aus der Erde bringest, |
| 15 | und daß der Wein erfreue des Menschen Herz und seine Gestalt schon werde von Ol, und das Brot des Menschen Herz starke; |
| 16 | daß die Baume des HERRN voll Safts stehen, die Zedern Libanons, die er gepflanzet hat. |
| 17 | Daselbst nisten die Vogel, und die Reiher wohnen auf den Tannen. |
| 18 | Die hohen Berge sind der Gemsen Zuflucht und die Steinklufte der Kaninchen. |
| 19 | Du machest den Mond, das Jahrdanach zu teilen; die Sonne weift ihren Niedergang. |
| 20 | Du machest Finsternis, daß Nacht wird; da regen sich alle wilden Tiere, |
| 21 | die jungen Lowen, die da brüllen nach dem Raub und ihre Speise suchen von Gott. |
| 22 | Wenn aber die Sonne aufgehet, heben sie sich davon und legen sich in ihre Locher. |
| 23 | So gehet denn der Mensch aus an seine Arbeit und an sein Ackerwerk bis an den Abend. |
| 24 | HERR, wie sind deine Werke so graft und viel! Du hast sie alle weislich geordnet und die Erde ist voll deiner Guter. |
| 25 | Das Meer, das so graft und weit ist, da wimmelt's ohne Zahl, beide grofte und kleine Tiere. |
| 26 | Daselbst gehen die Schiffe; da sind Walfische, die du gemacht hast, daß sie drinnen scherzen. |
| 27 | Es wartet alles auf dich, daß du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit. |
| 28 | Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gut gesattiget. |
| 29 | Verbirgest du dein Angesicht, so erschrecken sie; du nimmst weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder zu Staub. |
| 30 | Du lassest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen, und verneuerst die Gestalt der Erde. |
| 31 | Die Ehre des HERRN ist ewig; der HERR hat Wohlgefallen an seinen Werken. |
| 32 | Er schauet die Erde an, so bebet sie; er rühret die Berge an, so rauchen sie. |
| 33 | Ich will dem HERRN singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin. |
| 34 | Meine Rede musse ihm wohlgefallen. Ich freue mich des HERRN. |
| 35 | Der Sunder musse ein Ende werden auf Erden, und die Gottlosen nicht mehr sein! Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja! |