Psalms 104
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| v | Zurcher1931 |
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| 1 | LOBE den Herrn, meine Seele! / O Herr, mein Gott, wie bist du so gross! / Pracht und Hoheit ist dein Gewand, / |
| 2 | der du in Licht dich hüllst wie in ein Kleid, / der den Himmel ausspannt wie ein Zeltdach, / (a) Jes 44:24 |
| 3 | der seinen Söller zimmert über den Wassern, / der Wolken zu seinem Wagen macht, / der einherfährt auf den Flügeln des Sturmes, / |
| 4 | der die Winde zu seinen Boten bestellt, / zu seinen Dienern Lohe und Feuer, / |
| 5 | der die Erde auf ihre Pfeiler gegründet, / dass sie nimmermehr wankt. / |
| 6 | Die Urflut deckte sie wie ein Kleid, / über den Bergen standen die Wasser. / |
| 7 | Doch sie flohen vor deinem Schelten, / vor deines Donners Stimme wichen sie scheu. / |
| 8 | Da hoben sich Berge, senkten sich Täler / an den Ort, den du ihnen wiesest. / |
| 9 | Du hast eine Grenze gesetzt, die sie nicht überschreiten; / sie dürfen nie wieder die Erde bedecken. / (a) Hio 26:10; 38:10 11; Jer 5:22 |
| 10 | Du lässest die Quellen rinnen durch die Täler; / da wandern sie zwischen den Bergen hin. / (a) Ps 74:15 |
| 11 | Sie tränken alle Tiere des Feldes; / die Wildesel stillen ihren Durst. / |
| 12 | An ihren Ufern wohnen die Vögel des Himmels; / zwischen den Zweigen hervor erklingt ihr Singen. / |
| 13 | Du tränkst die Berge aus deinem Söller; / aus deinen Wolken wird die Erde gesättigt. / (a) Ps 65:10 11 |
| 14 | Du lässest Gras sprossen für die Tiere / und Gewächse für den Bedarf der Menschen, / dass Brot aus der Erde hervorgehe / (a) Ps 147:8 |
| 15 | und Wein, der des Menschen Herz erfreue, / dass sein Antlitz erglänze von Öl / und Brot das Herz des Menschen stärke. / |
| 16 | Die Bäume des Herrn trinken sich satt, / die Zedern des Libanon, die er gepflanzt, / |
| 17 | wo die Vögel ihre Nester bauen, / der Storch, der sein Haus auf Zypressen hat. / |
| 18 | Die höchsten Berge sind dem Steinbock, / die Felsen dem Klippdachs eine Zuflucht. / |
| 19 | Er hat den Mond gemacht, das Jahr darnach zu teilen; / die Sonne weiss ihren Niedergang. / (a) Ps 74:16; 1Mo 1:14 |
| 20 | Du schaffst Finsternis, und es wird Nacht; / drin regt sich alles Getier des Waldes. / |
| 21 | Die jungen Löwen brüllen nach Raub, / heischen von Gott ihre Speise. / |
| 22 | Strahlt die Sonne auf; so ziehen sie sich zurück / und lagern sich in ihren Höhlen. / |
| 23 | Da tritt der Mensch heraus an sein Werk, / an seine Arbeit bis zum Abend. / |
| 24 | O Herr, wie sind deiner Werke so viel! / Du hast sie alle in Weisheit geschaffen, / die Erde ist voll deiner Güter. / |
| 25 | Da ist das Meer, so gross und weit; / darin wimmelt es ohne Zahl, kleine Tiere samt grossen. / |
| 26 | Da wandeln Ungeheuer, / der Leviathan, den du gebildet hast, damit zu spielen. / (1) and: "darin zu spielen". |
| 27 | Sie alle warten auf dich, / dass du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit. / (a) Ps 145:15 16 |
| 28 | Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; / tust du deine Hand auf, so werden sie mit Gutem gesättigt. / |
| 29 | Wenn du dein Angesicht verbirgst, erschrecken sie; / nimmst du ihren Odem hin, so verscheiden sie / und werden wieder zu Staub. / (a) Ps 146:4 |
| 30 | Sendest du deinen Odem aus, so werden sie geschaffen, / und du erneust das Antlitz der Erde. / |
| 31 | Die Herrlichkeit des Herrn währe ewig, / der Herr freue sich seiner Werke! / |
| 32 | der die Erde anblickt, und sie erbebt, / der die Berge anrührt, und sie rauchen. / (a) Ps 144:5 |
| 33 | Ich will dem Herrn singen mein Leben lang, / will meinem Gott spielen, solange ich bin. / (a) Ps 146:2 |
| 34 | Möge mein Dichten ihm wohlgefallen; / ich freue mich des Herrn. / (a) Ps 19:15 |
| 35 | Möchten die Sünder von der Erde verschwinden / und die Gottlosen nicht mehr sein! / Lobe den Herrn, meine Seele! / Hallelujah! (a) Ps 7:10 |