Psalms 22
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| v | Zurcher1931 |
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| 1 | EIN Psalm Davids. |
| 2 | Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, / bleibst ferne meiner Rettung und den Worten meiner Klage? / (a) Mt 27:46; Mr 15:34 |
| 3 | Mein Gott, ich rufe bei Tage, und du antwortest nicht / - des Nachts, und finde nicht Ruhe. / |
| 4 | Und doch bist du der Heilige, / der thront über den Lobgesängen Israels. / (a) Ps 80:2 |
| 5 | Auf dich vertrauten unsre Väter; / sie vertrauten, und du halfest ihnen. / |
| 6 | Zu dir schrieen sie und wurden errettet; / auf dich vertrauten sie und wurden nicht zuschanden. / (a) Ps 25:2 3 20 |
| 7 | Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, / ein Spott der Leute und verachtet vom Volke. / |
| 8 | Alle, die mich sehen, spotten meiner, / verziehen die Lippen und schütteln den Kopf: / (a) Ps 35:16; Hio 16:10; Mt 27:39 |
| 9 | "Er warf's auf den Herrn, der möge ihm helfen; / er rette ihn, denn er hat ja Gefallen an ihm." / (a) Mt 27:43 |
| 10 | Ja, du bist's, der mich zog aus dem Mutterschoss, / mich sicher barg an meiner Mutter Brust. / |
| 11 | Auf dich ward ich geworfen aus Mutterschoss, / von Mutterleib an bist du mein Gott. / (a) Ps 71:6 |
| 12 | Sei nicht ferne von mir, denn Not ist nahe, / niemand ist, der helfe. / |
| 13 | Mich umgeben mächtige Stiere, / Büffel von Basan umringen mich. / |
| 14 | Sie sperren den Rachen wider mich auf / wie ein reissender, brüllender Löwe. / |
| 15 | Wie Wasser bin ich hingeschüttet, / es lösen sich all meine Gebeine; / mein Herz ist gleich dem Wachs geworden, / zerflossen in meiner Brust. / |
| 16 | Trocken wie Scherben ist mein Gaumen, / und meine Zunge klebt an meinem Schlund; / in den Staub des Todes legst du mich. / (a) Ps 69:4 |
| 17 | Denn Hunde lagern rings um mich, / und mich umkreist die Rotte der Übeltäter; / sie durchbohren mir Hände und Füsse. / |
| 18 | Ich kann all meine Gebeine zählen; / sie aber schauen her, sehen ihre Lust an mir. / |
| 19 | Sie teilen meine Kleider unter sich / und werfen das Los um mein Gewand. / (a) Mt 27:35; Joh 19:23 24 |
| 20 | Aber du, Herr, sei nicht ferne! / Du meine Stärke, eile, mir zu helfen! / (a) Ps 38:22 23 |
| 21 | Errette vor dem Schwerte mein Leben, / aus der Gewalt der Hunde mein Kleinod. / (1) Ausdruck für "Seele". (a) Ps 35:17 |
| 22 | Hilf mir aus dem Rachen des Löwen, / den Hörnern der Büffel entreisse mich. / |
| 23 | Verkünden will ich deinen Namen meinen Brüdern, / inmitten der Gemeinde will ich dich preisen: / (a) Ps 35:18; 109:30 |
| 24 | "Die ihr den Herrn fürchtet, preiset ihn! / Ihr alle vom Stamme Jakobs, ehret ihn, / bebet vor ihm, ihr alle vom Stamme Israels! / |
| 25 | Denn er hat nicht verachtet noch verabscheut des Elenden Elend / und nicht sein Angesicht vor ihm verborgen, / und da er zu ihm schrie, hat er ihn erhört." / |
| 26 | Dir danke ich's, dass ich lobpreisen kann in grosser Gemeinde; / meine Gelübde erfülle ich vor denen, die ihn fürchten. / (a) Ps 50:14 |
| 27 | Es werden essen die Gebeugten und gesättigt werden, / den Herrn werden preisen, die ihn suchen. / Aufleben soll euer Herz für immer! / (a) Ps 69:33 |
| 28 | Alle Enden der Erde werden dessen gedenken / und sich zu dem Herrn bekehren; / und alle Geschlechter der Heiden / werden vor ihm niederfallen. / |
| 29 | Denn des Herrn ist das Reich, / und er ist Herrscher über die Völker. / |
| 30 | Vor ihm nur werden niederfallen / alle, die in der Erde schlafen, / vor ihm die Kniee beugen alle, / die in den Staub hinabfuhren. / Doch meine Seele - ihm lebt sie! / |
| 31 | Meine Kinder werden ihm dienen, / werden erzählen vom Herrn dem kommenden Geschlecht, / und künden werden sie seine Gerechtigkeit / noch ungeborenem Volk; / denn der Herr hat es getan. |
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