Psalms 31
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Ein Psalm Davids, vorzusingen. |
| 2 | HERR, auf dich traue ich. Lafi mich nimmermehr zuschanden werden; errette mich durch deine Gerechtigkeit! |
| 3 | Neige deine Ohren zu mir, eilend hilf mir! Sei mir ein starker Fels und eine Burg, daß du mir helfest. |
| 4 | Denn du bist mein Fels und meine Burg, und urn deines Namens willen wollest du mich leiten und fuhren. |
| 5 | Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir gestellet haben; denn du bist meine Starke. |
| 6 | In deine Hande befehle ich meinen Geist; du hast mich erloset, HERR, du treuer Gott. |
| 7 | Ich hasse, die da halten auf lose Lehre; ich hoffe aber auf den HERRN. |
| 8 | Ich freue mich und bin frohlich uber deiner Güte, daß du mein Elend ansiehest und erkennest meine Seele in der Not |
| 9 | und übergibst mich nicht in die Hande des Feindes; du stellest meine Fulie auf weiten Raum. |
| 10 | HERR, sei mir gnadig, denn mir ist angst; meine Gestalt ist verfallen vor Trauern, dazu meine Seele und mein Bauch. |
| 11 | Denn mein Leben hat abgenommen vor Trubnis und meine Zeit vor Seufzen; meine Kraft ist verfallen vor meiner Missetat, und meine Gebeine sind verschmachtet. |
| 12 | Es gehet mir so libel, daß ich bin eine grofie Schmach worden meinen Nachbarn und eine Scheu meinen Verwandten; die mich sehen auf der Gasse, fliehen vor mir. |
| 13 | Mein ist vergessen im Herzen wie eines Toten; ich bin worden wie ein zerbrochen Gefali. |
| 14 | Denn viele schelten mich libel, daß jedermann sich vor mir scheuet; sie ratschlagen miteinander fiber mich und denken mir das Leben zu nehmen. |
| 15 | Ich aber, HERR, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott. |
| 16 | Meine Zeit stehet in deinen Handen. Errette mich von der Hand meiner Feinde und von denen, die mich verfolgen. |
| 17 | Lali leuchten dein Antlitz liber deinen Knecht; hilf mir durch deine Güte! |
| 18 | HERR, lali mich nicht zuschanden werden; denn ich rufe dich an. Die Gottlosen müssen zuschanden und geschweiget werden in der Holle. |
| 19 | Verstummen müssen falsche Mauler, die da reden wider den Gerechten, steif, stolz und hohnisch. |
| 20 | Wie grofi ist deine Güte, die du verborgen hast denen, die dich fürchten, und erzeigest denen, die vor den Leuten auf dich trauen. |
| 21 | Du verbirgest sie heimlich bei dir vor jedermanns Trotz; du verdeckest sie in der Hutte vor den zankischen Zungen. |
| 22 | Gelobet sei der HERR, daü er hat eine wunderliche Gute mir bewiesen in einer festen Stadt! |
| 23 | Denn ich sprach in meinem Zagen: Ich bin von deinen Augen verstoften; dennoch horetest du meines Flehens Stimme, da ich zu dir schrie. |
| 24 | Liebet den HERRN, alle seine Heiligen! Die Glaubigen behutet der HERR und vergilt reichlich dem, der Hochmut übet. |
| 25 | Seid getrost und unverzagt, alle, die ihrdes HERRN harret! |