Psalms 39
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| v | Zurcher1931 |
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| 1 | VON Jeduthun. Ein Psalm Davids. |
| 2 | Ich dachte: "Ich will achthaben auf mein Verhalten, / dass ich nicht sündige mit meiner Zunge; / ich will meinem Mund einen Zaum anlegen, / solange der Gottlose vor mir steht." / |
| 3 | So blieb ich stumm und stille, / schwieg, um nicht unbesonnen zu reden, / doch mein Schmerz ward aufgestört. / |
| 4 | Das Herz entbrannte mir im Busen, / bei meinem Sinnen entfachte sich ein Feuer, / da musste ich reden. / |
| 5 | Tue mir kund, o Herr, mein Ende, / und welches das Mass meiner Tage sei, / dass ich erkenne, wie vergänglich ich bin. / (a) Ps 90:12 |
| 6 | Sieh, nur handbreit hast du meine Tage gemacht, / und meine Lebenszeit ist wie nichts vor dir. / Ja, ein Hauch nur ist alles, was Mensch heisst. / |
| 7 | Nur wie ein Schatten geht der Mensch einher, / macht Lärm um ein Nichts, häuft zusammen / und weiss nicht, wer einsammeln wird. / (a) Hio 14:1 2; Lu 12:18-21 |
| 8 | Und nun, worauf harre ich, Herr? / Meine Hoffnung, sie steht zu dir. / |
| 9 | Errette mich von all meinen Sünden, / lass mich nicht dem Toren zum Spotte werden. / |
| 10 | Ich bin verstummt, will meinen Mund nicht auftun; / denn du hast es gefügt. / |
| 11 | Nimm deine Plage von mir, / ich vergehe unter der Wucht deiner Hand. / |
| 12 | Mit Strafen züchtigst du den Menschen um der Schuld willen / und lässest seine Anmut zergehen wie die Motte; / ein Hauch nur ist alles, was Mensch heisst. / |
| 13 | Höre mein Gebet, o Herr, vernimm mein Schreien, / schweige nicht zu meinen Tränen; / denn ich bin ein Gast bei dir, / ein Beisass wie alle meine Väter. / (a) Ps 119:19; 3Mo 25:23; 1Ch 29:15; Heb 11:13 Schaue weg von mir, dass ich heiter blicke, / ehe ich dahinfahre und nicht mehr bin. |
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