Psalms 44
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| v | Zurcher1931 |
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| 1 | EIN Lied der Korahiten. |
| 2 | O Gott, mit unsern Ohren haben wir es gehört, / unsre Väter haben es uns erzählt: / Eine Tat hast du getan in ihren Tagen, / in den Tagen der Vorzeit mit deiner Hand. / |
| 3 | Völker hast du vertrieben, sie aber eingepflanzt, / hast Nationen vernichtet, sie aber ausgebreitet. / (a) Ps 80:9 |
| 4 | Denn nicht mit ihrem Schwert gewannen sie das Land, / und nicht ihr Arm schuf ihnen den Sieg, / nein, deine Rechte und dein Arm / und das Licht deines Angesichts; denn du warst ihnen hold. / |
| 5 | Du bist's, mein König und mein Gott, / der Sieg entbietet für Jakob. / |
| 6 | Durch dich stossen wir nieder unsre Bedränger; / in Kraft deines Namens zertreten wir unsre Gegner. / |
| 7 | Denn nicht auf meinen Bogen verlasse ich mich, / und mein Schwert kann mir nicht helfen. / (a) Jos 24:12; 1Sa 17:47 |
| 8 | Nein, du hilfst uns vor unsern Bedrängern / und machst zuschanden, die uns hassen. / |
| 9 | Gottes rühmen wir uns allezeit, / und deinen Namen preisen wir immerdar. / |
| 10 | Und doch hast du uns verstossen, mit Schmach uns bedeckt, / und ziehst nicht aus mit unsern Heeren. / (a) Ps 60:12 |
| 11 | Du liessest uns weichen vor dem Feinde, / und die uns hassen, machten sich Beute. / |
| 12 | Du gabst uns hin wie Schafe zum Frass / und zerstreutest uns unter die Heiden. / |
| 13 | Du verkauftest dein Volk um ein Spottgeld, / leichten Kaufes gabst du es preis. / |
| 14 | Du machtest uns zur Schmach bei unsern Nachbarn, / zum Spott und Hohn derer, die uns umgeben. / (a) Ps 79:4; 80:7 |
| 15 | Du machtest uns zum Sprichwort unter den Heiden, / dass die Völker den Kopf über uns schütteln. / |
| 16 | Allezeit ist meine Schmach vor meinen Augen, / und Scham bedeckt mein Angesicht / |
| 17 | ob der Stimme des lästernden Spötters, / ob dem Blick des rachgierigen Feindes. / |
| 18 | All das hat uns getroffen, und wir haben doch dein nicht vergessen / und haben deinen Bund nicht verraten. / |
| 19 | Unser Herz ist nicht abtrünnig geworden, / noch ist gewichen von deinem Pfad unser Tritt, / |
| 20 | dass du uns verstiessest an die Stätte der Schakale / und mit Finsternis uns bedecktest. / |
| 21 | Wenn wir des Namens unsres Gottes vergassen, / unsre Hände erhoben zu einem fremden Gott - / |
| 22 | würde Gott solches nicht erforschen? / Er kennt ja die Heimlichkeiten des Herzens. / |
| 23 | Nein, um deinetwillen werden wir hingewürgt Tag für Tag / und sind wir geachtet wie Schlachtschafe. / |
| 24 | Wach auf! Warum schläfst du, o Herr? / Erwache! Verstosse nicht ewig! / (a) Ps 35:23 |
| 25 | Warum verbirgst du dein Angesicht, / vergissest unsres Elends und unsrer Drangsal? / |
| 26 | Denn in den Staub ist gebeugt unsre Seele, / und unser Leib klebt an der Erde. / (a) Ps 119:25 Mache dich auf, uns zu helfen, / und erlöse uns um deiner Gnade willen! |
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