Psalms 49
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| v | Zurcher1931 |
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| 1 | EIN Psalm der Korahiten. |
| 2 | Höret an, ihr Völker alle! / Merket auf, alle Bewohner der Welt, / |
| 3 | geringe Leute sowohl wie Herren, / der Reiche und der Arme zumal! / |
| 4 | Mein Mund soll Weisheit reden / und das Dichten meines Herzens Einsicht sein. / |
| 5 | Ich will mein Ohr einem Spruche neigen, / bei Harfenklang mein Rätsel lösen. / (a) Ps 78:2 |
| 6 | Warum muss ich mitansehn die Tage des Bösen, / wo mich mit Frevel umgeben meine tückischen Feinde, / |
| 7 | die sich verlassen auf ihr Vermögen / und ihres grossen Reichtums sich rühmen? / (a) Ps 52:9 |
| 8 | Doch loskaufen kann sich keiner, / keiner Gott das Lösegeld für sich bezahlen - / |
| 9 | zu teuer ist der Kaufpreis für ihr Leben. / Für immer muss er davon abstehn, / (a) Mt 16:26 |
| 10 | dass er weiter lebe, dass er niemals schaue die Grube. / |
| 11 | Nein, er schaut sie! Weise sterben, / Tor und Narr kommen um zumal, / und andern lassen sie ihr Vermögen. / (a) Pre 2:16 |
| 12 | Gräber sind ihre Behausung auf immer, / ihre Wohnungen für und für, / ob sie auch Länder benannten mit ihren Namen. / |
| 13 | Der Mensch in seiner Pracht ist ohne Bestand, / wird gleich dem Vieh, das abgetan wird. / (a) Ps 49:21; Pre 3:19 |
| 14 | Das ist das Geschick derer, die so zuversichtlich sind, / und der Ausgang derer, die sich in grossen Worten gefallen. / |
| 15 | Schafen gleich sinken sie zur Unterwelt, der Tod weidet sie; / geraden Wegs fahren sie zu Grabe. / Ihre Gestalt zerfällt, die Unterwelt wird ihre Wohnung. / |
| 16 | Aber Gott wird meine Seele erlösen / aus der Gewalt der Unterwelt; denn er wird mich entrücken. / |
| 17 | Lass dich's nicht anfechten, wenn einer auch reich wird / und die Herrlichkeit seines Hauses sich mehrt. / |
| 18 | Denn im Tode nimmt er das alles nicht mit, / seine Herrlichkeit steigt nicht mit ihm hinab. / (a) Hio 27:19; 1Ti 6:7 |
| 19 | Mag er seine Seele preisen in seinem Leben / und sie loben, dass sie sich gütlich tut - / |
| 20 | sie kommt doch zu der Wohnung seiner Väter, / die das Licht nimmermehr schauen. / Der Mensch in Pracht, doch ohne Verstand, / wird gleich dem Vieh, das abgetan wird. |
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