Psalms 50
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| v | Zurcher1931 |
|---|---|
| 1 | EIN Psalm Asaphs. Der Gott der Götter, der Herr, redet und ruft der Erde / vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang. / |
| 2 | Vom Zion her, der Krone der Schönheit, strahlt Gott auf. / |
| 3 | Unser Gott kommt und kann nicht schweigen; / verzehrendes Feuer geht vor ihm her, / und rings um ihn ist ein mächtiges Wetter. / |
| 4 | Er ruft dem Himmel droben zu / und der Erde, um sein Volk zu richten. / |
| 5 | Versammelt ihm seine Frommen, / die mit ihm beim Opfer einen Bund geschlossen! / |
| 6 | Und die Himmel sollen seine Gerechtigkeit verkünden; / denn Gott selbst will Richter sein. / |
| 7 | "Höre, mein Volk, ich will reden, / o Israel, ich will dich mahnen; / der Herr, dein Gott, bin ich. / |
| 8 | Nicht wegen deiner Opfer will ich dich rügen, / sind doch deine Brandopfer allezeit vor mir. / |
| 9 | Ich mag nicht den Stier aus deinem Hause, / noch Böcke aus deinen Hürden. / |
| 10 | Mein ist ja alles Getier des Waldes, / das Wild auf meinen Bergen zu Tausenden. / |
| 11 | Ich kenne alle Vögel des Himmels, / und was auf dem Felde sich regt, ist mir kund. / |
| 12 | Wenn mich hungerte, ich brauchte es dir nicht zu sagen; / denn mein ist der Erdkreis und was ihn erfüllt. / (a) Ps 24:1; 89:12 |
| 13 | Sollte ich das Fleisch von Stieren essen / und das Blut von Böcken trinken? / (a) Ps 40:7; 51:18 |
| 14 | Bringe Gott Dank als Opfer dar / und bezahle so dem Höchsten deine Gelübde. / (a) Hio 22:27; Heb 13:15 16 |
| 15 | Und rufe mich an am Tage der Not, / so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen." / (a) Ps 91:15 |
| 16 | Zum Gottlosen aber spricht Gott: / "Was zählst du meine Satzungen her / und führst mein Gesetz im Munde, / |
| 17 | da du doch Zucht hassest / und meine Worte hinter dich wirfst? / |
| 18 | Siehst du einen Dieb, so hältst du zu ihm, / und mit Ehebrechern hast du Gemeinschaft. / |
| 19 | Deinen Mund lässest du Böses reden, / und deine Zunge flicht Betrug. / |
| 20 | Du setzest dich hin und redest wider den Bruder, / beschimpfst den Sohn deiner Mutter. / |
| 21 | Das hast du getan, und ich habe geschwiegen; / da wähntest du, ich sei gleich wie du. / Nun rüge ich dich und stelle es dir vor Augen. / |
| 22 | Merket doch das, die ihr Gottes vergessen, / damit ich nicht zerreisse - und niemand rettet. / |
| 23 | Wer Dank opfert, der ehrt mich; / und wer unsträflich wandelt, / den lasse ich schauen mein Heil." |