Psalms 55
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| v | Zurcher1931 |
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| 1 | EIN Lied Davids. |
| 2 | Vernimm, o Gott, mein Gebet, / und verbirg dich nicht vor meinem Flehen. / (a) Ps 54:4 |
| 3 | Merke auf mich und erhöre mich; / ich irre umher in meiner Klage. / |
| 4 | Ich bin in Unruhe ob des Lärmens der Feinde, / ob des Schreiens der Gottlosen; / denn sie wälzen Unheil auf mich / und befeinden mich grimmig. / |
| 5 | Mein Herz ängstet sich in meiner Brust, / und die Schrecken des Todes befallen mich. / |
| 6 | Furcht und Zittern kommt mich an, / und Grauen bedeckt mich. / |
| 7 | Da sprach ich: O hätte ich Flügel wie die Taube! / Wie wollte ich fliegen, bis ich Ruhe fände! / |
| 8 | Ja, fernhin wollte ich flüchten, / wollte herbergen in der Wüste. / |
| 9 | Ich wollte hineilen, wo ich sicher wäre / vor dem Sturmwind, vor dem Wetter. / |
| 10 | Verwirre, Herr, entzweie ihre Zungen! / Denn ich sehe Gewalttat und Hader in der Stadt. / |
| 11 | Sie umkreisen sie Tag und Nacht auf ihren Mauern, / und Frevel und Ungemach ist in ihrem Innern. / |
| 12 | Verderben wohnt in ihrer Mitte, / Bedrückung und Trug weicht nicht von ihrem Markt. / |
| 13 | Denn nicht mein Feind schmäht mich, / das wollte ich tragen; / nicht mein Hasser tut gross wider mich, / vor ihm wollte ich mich bergen. / |
| 14 | Nein du, ein Mensch meinesgleichen, / mein Freund und Vertrauter, / (a) Ps 41:10 |
| 15 | die wir zusammen süsser Gemeinschaft pflogen, / zum Hause Gottes wallten im lauten Gedränge. / |
| 16 | Der Tod soll sie überfallen, / sie mögen lebend ins Totenreich fahren! / denn Bosheit ist in ihrer Wohnung, in ihrem Herzen. / (a) 4Mo 16:33 |
| 17 | Ich will zu Gott rufen, / und der Herr wird mir helfen. / |
| 18 | Abends und morgens und mittags / will ich klagen und seufzen, / und er wird meine Stimme hören. / (a) Da 6:10 |
| 19 | Sicherheit schafft er meiner Seele, / dass sie nicht an mich können; / denn ihrer viele sind wider mich. / |
| 20 | Gott wird erhören, wird sie demütigen, / er, der da thront von Urzeit her. / Denn sie ändern sich nicht und fürchten Gott nicht. / |
| 21 | Er legt Hand an seine Freunde, / entweiht seinen Bund. / (1) d.h. der Feind. |
| 22 | Glatt wie Butter ist seine Rede, / doch Streit ist sein Sinnen; / seine Worte sind linder als Öl / und sind doch gezückte Schwerter. / (a) Ps 57:5; Jer 9:8 |
| 23 | Wirf dein Anliegen auf den Herrn, / er wird dich versorgen; / er lässt den Gerechten nimmer wanken. / Doch du, o Gott, wirst sie hinabstossen / in die Tiefe der Grube; / die Blutgierigen und Falschen / werden ihre Tage nicht auf die Hälfte bringen. / Ich aber vertraue auf dich. |
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