Psalms 56
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| v | Luther2021 |
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| 1 | Ein gulden Kleinod Davids von der stummen Taube unter den Fremden, da ihn die Philister griffen zu Gath. |
| 2 | Gott, sei mir gnadig, denn Menschen wollen mich versenken; taglich streiten sie und angsten mich. |
| 3 | Meine Feinde versenken mich taglich; denn viele streiten wider mich stolziglich. |
| 4 | Wenn ich mich furchte, hoffe ich auf dich. |
| 5 | Ich will Gottes Wort ruhmen; auf Gott will ich hoffen und mich nicht furchten; was sollte mir Fleisch tun? |
| 6 | Taglich fechten sie meine Worte an; all ihre Gedanken sind, daß sie mir ubel tun. |
| 7 | Sie halten zuhauf und lauern und haben acht auf meine Fersen, wie sie meine Seeie erhaschen. |
| 8 | Was sie Boses tun, das ist schon vergeben. Gott, stofte solche Leute ohne alle Gnade hinunter! |
| 9 | Zahle meine Flucht, fasse meine Tranen in deinen Sack! Ohne Zweifel, du zahlest sie. |
| 10 | Dann werden sich meine Feinde müssen zuruckkehren, wenn ich rufe; so werde ich inne, daß du mein Gott bist. |
| 11 | Ich will ruhmen Gottes Wort, ich will ruhmen des HERRN Wort. |
| 12 | Auf Gott hoffe ich und furchte mich nicht; was konnen mir die Menschen tun? |
| 13 | Ich habe dir, Gott, gelobet, daß ich dir danken will. |
| 14 | Denn du hast meine Seele vom Tode errettet, meine Füfte vom Gleiten, daß ich wandeln mag vor Gott im Licht der Lebendigen. |