Psalms 88
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| v | Zurcher1931 |
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| 1 | EIN Lied, ein Psalm der Korahiten, ein Lied des Esrahiten Heman. |
| 2 | O Herr, mein Gott, ich rufe um Hilfe bei Tage / und schreie des Nachts vor dir. / |
| 3 | Lass mein Gebet vor dich kommen, / neige dein Ohr zu meiner Klage! / (a) Ps 17:6 |
| 4 | Denn meine Seele ist mit Leiden gesättigt / und mein Leben dem Totenreich nahe. / (a) Hio 17:1; 33:22 |
| 5 | Schon zähle ich zu denen, die zur Grube fuhren, / ich bin geworden wie ein kraftloser Mann. / |
| 6 | Unter den Toten muss ich wohnen, / Erschlagenen gleich, die im Grabe liegen, / deren du nicht mehr gedenkst / und die von deiner Hilfe geschieden sind. / |
| 7 | Du hast mich hinunter in die Grube gelegt, / in Finsternisse, in Meerestiefen. / |
| 8 | Schwer lastet dein Grimm auf mir, / all deine Wogen gehen über mich hin. / (a) Ps 42:8 |
| 9 | Meine Freunde hast du mir entfremdet, / hast mich ihnen zum Abscheu gemacht. / Ich bin gefangen und kann nicht heraus, / (1) V. 19; Ps 38:12 |
| 10 | mein Auge verschmachtet vor Elend. / Ich rufe dich an, o Herr, allezeit, / ich strecke meine Hände aus zu dir. / |
| 11 | Wirst du an den Toten Wunder tun? / Können Schatten aufstehen, dich zu preisen? / (a) Ps 30:10 |
| 12 | Wird deine Gnade im Grab verkündet / und deine Treue im Abgrund? / |
| 13 | Werden deine Wunder in der Finsternis kund, / dein Heil im Lande des Vergessens? / |
| 14 | Darum schreie ich zu dir, o Herr, / jeden Morgen tritt mein Gebet vor dich. / |
| 15 | Warum, o Herr, verstössest du meine Seele / und verbirgst dein Antlitz vor mir? / |
| 16 | Elend, hinsiechend von Jugend auf, / muss ich deine Schrecken tragen und ermatte. / |
| 17 | Deine Zornesgluten gehen über mich hin, / deine Schrecknisse vernichten mich. / |
| 18 | Sie umfluten mich wie Wasser allezeit, / sie umringen mich allzumal. / Den Freund und Genossen hast du mir entfremdet, / mein Vertrauter ist die Finsternis. |
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